DaVinci Resolve 15 – Hollywood-Schnitt und Colorgrading-Programm kostenlos

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Die Version 10 war die erste Version, mit der ich Noise reduction in DaVinci Resolve machen durfte. Es gab immer schon eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch mit ADOBE Premiere gearbeitet. Dann kam FinalCut Pro X.

Das waren noch Zeiten: Diejenigen, die bis dahin damit gearbeitet haben, wollten nichts mehr von der Version X wissen und sind bei Version 7 geblieben. Andere wiederum waren von den neuen Funktionen begeistert. Resolve hat man mehr oder weniger nur, oder besser gesagt ausnahmslos für Colorgrading benutzt. Ab Version 12.5 hat sich alles geändert: Resolve hat einen Editing Bereich bekommen, ab der aktuellen Version 15 sind sogar 3D Fussion und Musik Firelight dabei.

Und wieder wurde eine große Entscheidung getroffen: Statt in zwei oder sogar drei verschiedenen Programmen Filme zu bearbeiten, sind wir 2018 komplett auf DaVinci Resolve umgestiegen. Studioversion die RAW, 10bit und Noise reduction unterstützt, ist für uns die beste Wahl geworden. Für jeden Einsteiger, der noch nicht sicher ist was er braucht, dem empfehlen wir die kostenlose Version, die von der Blackmagic-Seite frei zum Downloaden ist. Gute Rechner für den Filmschnitt waren immer schon Voraussetzung.

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Erfahrungen mit Profoto A1 und B10 Lichtsystem

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Selten hat ein Blitzsystem so eine Revolution verursacht wie Profoto mit dem A1 und B10 System. A1 hat die Systemblitze von renommierten Herstellern wie Canon, Nikon, Panasonic, Olympus sowie Sony so in den Schatten gestellt, dass ich mir gut vorstellen kann, dass sie langfristig auch auf solche Systeme umstellen müssen.

Die Vorteile liegen direkt auf der Hand: Ein eingebauter Akku, schnelle Blitzreihenfolge, mehr Leistung, diverse Lichtformen einfach per Magnet zu montieren usw. Ein Studioblitz, der in dieser Größe in der Natur einsetzbar ist, ist einfach der Wahnsinn. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einer wunderschönen Landschaft, Fotomodels sind da, die Sonne scheint von hinten, als Hintergrund verschneite Berge und strahlend blauer Himmel – einfach traumhaft. Jetzt entfesselt fotografieren mit einer Blitzanlage, die genauso groß ist wie ein Systemblitz, aber ein Ergebnis liefert wie ein Studioblitz! Etwas anderes kann man sich bei exklusiven Hochzeits-Fotoshootings oder bei Familien-Portraits nicht wünschen. Mit minimalem Gewicht zum maximalen Ergebnis! Ein Muss für alle Natur- und Eventfotografen! Auch als Dauerlicht kann es für kurze Clips von Videografen sehr gut benutzt werden.

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Apple OS X vs. WIN 10 bei Foto- und Filmbearbeitung

Darüber kann man stundenlang streiten. Mac Typen sind nicht nur überzeugt von OS X, sondern schwören darauf. Hingegen möchten eingefleischte Windows Netzwerkadministratoren nichts von Apple wissen.

Ich bin der Meinung, dass sich mit der Einführung von eigener Hardware bei Windows (Microsoft Surface) die Lage bei der Bildbearbeitung und der Filmnachproduktion ziemlich relativiert hat. Was noch vor Jahren ganz klar der Apple Welt gehört hat (inkl. Musiker, die Musik selber produzieren) kann man jetzt 1:1 auf beiden Plattformen ohne Kompromisse machen.

Der wichtige Punkt dabei ist, dass Apple immer schon sehr teuer war, aber mittlerweile sind die Preise bei Profi Microsoft Produkten genau so hoch. Ich rede über Produkte ab 3000 € und höher. Wir arbeiten ausnahmslos mit Mac, müssen aber wegen dem Bedarf an einer Hotelsoftware (Casablanca) eine virtuelle Windows Maschine am iMac Pro installieren.

Ich würde jedem empfehlen, der langfristig überwiegend mit Foto, Film oder Musik am PC arbeiten möchte, trotz dem Vormarsch von Windows Workstation, sich in jedem Fall mindestens ein MacBook Pro zuzulegen. Noch besser ein iMacPro. Wir haben alle in verschiedensten Konfiguration im Büro und sind mit allen Geräten mehr als zufrieden.

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Wer braucht eine NIKON D850?

RATKO_NikonD850

Als die NIKON D850 auf den Markt gekommen ist, habe ich gedacht wir brauchen diese Kamera nicht. 46 Millionen Pixel sorgen dafür, dass der Rechner noch langsamer und der RAM-Bedarf noch höher als bei der D810 ist.

Irgendwann mal durfte ich eine D850 in der Hand halten und das erste Mal das einzigartige Sucherfeld erleben. Das war nicht schlecht, aber immer noch nicht so, dass man die Kamera unbedingt haben muss. Spätestens als wir die Videoclips gesehen haben, waren wir richtig begeistert. Mittlerweile benutzen wir unsere zwei NIKON D810 nur noch als zweite und dritte Kamera, beziehungsweise für Gigapixel und 360° Grad Panorama-Aufnahmen. Für alle anderen Zwecke kommt als allererste Kamera die D850 in Frage. Egal ob auf Hochzeiten, wo ständig Gäste einfach „durch das Bild springen“ oder sich ständig die Lichtverhältnisse ändern – die NIKON D850 kommt mit allen Situationen zurecht.

Jetzt, fast ein Jahr später kann ich sagen: Die D850 ist jeden Cent wert!

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Ist die Panasonic GH5 die beste Filmkamera?

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Ich lese fast täglich Beiträge aus internationalen Videoblog-Portalen: slashcam.de, cinema5d.com und Nesshooter.com. Genauso oft kommt neue Hardware und Software mit revolutionären Tools auf den Markt, die die Welt verbessern sollen, und mit Indie Filter das Leben leichter machen sollen.

Aber es gibt wenige, die sich wirklich über Jahre behaupten können und die die Konkurrenz bei Neuerscheinung so hinter sich lassen, dass sie Jahre danach immer noch Platzhirsche sind. Eine davon ist sicher die PANASONIC GH5. Die GH4 war schon der ultimative Hammer, mit Funktionen die in die Kinoproduktion gehören.

Außerdem kann sich die Kamera wirklich jeder leisten (unter 2000 €). Ich filme seit 2 Jahren mit der GH5 und bin jeden Tag wieder begeistert. Gerade deswegen, weil fast täglich etwas Neues auf den Markt kommt, aber letztendlich nichts Besseres… Auch wenn es am Papier zuerst noch Hoffnung gibt, dass es eine neue GH5 wird. Aber am Ende, oder besser gesagt spätestens wenn man die Kamera in der Hand hält und man anfängt damit zu arbeiten, kommt das „wahre Gesicht heraus“. Man findet jede Menge Kleinigkeiten, die nicht annähernd so gut sind wie bei der GH5. Was mich am meisten fasziniert bei dieser Kamera sind die perfekte manuelle Möglichkeit anzugreifen, frei belegbare Tasten, einen Sensor der nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ist und die Bildqualität, die gerade noch für einen Kinofilm reichen kann (vorausgesetzt man hat das passende Prime-Objektiv benützt).

Wenn man täglich bis zu 12 Stunden mit dieser Kamera arbeitet, weiß man was einen erwarten soll. In der Theorie und Praxis sieht das aber doch alles ganz anders aus. Ob ich auf einer Hochzeit 16 Stunden filme, an einem Tag ununterbrochen, oder 10 Stunden mit Models in einem Hotel oder für einen Werbespot von 20 Sekunden 3 Tage lang im Schnee liege – ich kann sagen, mit der GH5 habe ich alles was notwendig ist.

Ob ich letztendlich danach entsprechend hochwertige Film bekomme, liegt dann definitiv nicht mehr an der Filmkamera.

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Gimbals verändern die Welt

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Noch vor ein paar Jahren war es unmöglich, mit so wenig Hardware so ruhige Slides und Fahrten in einer Videoproduktion zu erstellen. Heute gibt es dutzende Hersteller, die sich auf verschiedene Gimbals spezialisiert haben.

Angefangen vom Handy, bis hin zu leichten Kameras. Das geht sogar soweit, dass man auf eine Drohne bis zu 15 Kilo schwere Kameras aufhängen kann. Einfach unglaublich! Und die Bedienungsanleitung ist so kurz, dass weniger als eine A4 Seite dafür notwendig ist. Einfach Kamera montieren, Gimbal kalibrieren, einschalten und loslegen. Je nach Hersteller stehen verschiedene Modi zur Verfügung, aber das Prinzip ist immer das gleiche: Man kann entweder die Richtung sperren oder smooth die eigene Bewegung verfolgen.

Der einzige Haken dabei ist, dass immer noch kein Hersteller die vertikale Bewegung in Griff bekommt. Diese entstehen durch Schritte. Links, rechts, seitlich, alles funktioniert perfekt. Nur die ungünstigen Schritte sind noch immer gut sichtbar in der Nachproduktion bzw. beim Videoschnitt. Für wenig Geld, also für knapp über 100 EURO, bekommt man absolute Profi-Gimbals für Smartphones und GoPros. Für 600 EURO kommen Geräte ins Spiel, die noch vor 4 Jahren nur in Hollywood zu sehen waren. Einfach unglaublich in welchem Tempo bestimmte Highend-Bereiche wachsen.

Umgekehrt, zB bei Sensoren tut sich schon seit Jahren kaum etwas. Kleinbildformat im Videobereich ist immer noch das Nonplusultra. Mittelformat ist langsam, vor allem sehr umständlich in der Bedienung. Ich denke, es werden noch ein paar Jahre vergehen, bis die Tiefenschärfe aus dem Mittelformat bei normalsterblichen Videographen zu sehen ist.

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RAW Fotos mit jedem iPhone machen?

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Als ich das erste Mal gehört habe, dass man mit dem iPhone auch RAW Fotos machen kann, konnte ich es selber kaum glauben. Ja, es funktioniert wirklich! Mit der einfachen App ProCamera einfach in den Einstellung zwischen JPG, TIFF oder RAW wählen und das Maximum aus Ihrem Smartphone herausholen.

Neben Verschlusszeit manuell einstellen, gibt es eine weitere coole Funktion: Man kann auch den Image Stabilisator (IS) einschalten. Dieser reduziert die Bildqualität etwas, aber dafür darf man hoffen, dass bei längeren Verschlusszeiten und bei wenig Licht keine verwackelten Bilder entstehen. Revolutionär wird es erst dann, wenn man bei wenig Licht ISO komplett reduziert oder auf 1/10 Sekunde oder länger einstellt. Was ich persönlich neben den vielen Funktionen bei der App vermisse, ist eine Timelapse und eine Panoramafunktion (natürlich auch mit manuellem ISO und Verschlusszeit-Einstellungen). Für eine HDR und Low-Light Funktion muss man aber trotz der relativ teuren App noch einmal 4 beziehungsweise 5 EURO investieren. Das finde ich weniger cool.

Zusammengefasst kann man sagen: Diese App ist die beste, die ich aktuell gefunden habe. Ich bin mir sicher, dass in nächster Zeit noch mehr in dieser Richtung entwickelt wird.

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Gehört Filmen mit dem Kran der Vergangenheit an?

Wir benutzen unseren Kran seit Jahren nicht mehr. Es gibt so viele verschiedene und sogar einfachere Möglichkeiten, welche zum gleichen Ergebnis führen.

Nichtsdestotrotz möchte ich unseren Kran nicht verkaufen. Ich kann mir gut eine Kombination mit einer Kranfahrt (Slider) vorstellen. Und statt eines einfachen Stativkopfes zu verwenden, an der Spitze des Kranes ein Gimbal zu montieren, der wiederum mit dem Handy per Bluetooth gesteuert wird. Die Ergebnisse würden manche Profis umhauen. Vor allem ergibt sich dadurch eine ganz andere Möglichkeit an Kreativität und mit relativ wenig Aufwand außergewöhnliche Filmproduktionen zu machen.

Natürlich: Die Entwicklung von Drohnen und Gimbals haben den Kran deutlich in den Schatten gestellt. Aber sogar eine Drohne, die zuerst mit einer Kranfahrt geführt wird und am Ende der Kranfahrt abhebt, würde One-take Clips auch in die Championsleague bringen. Mein Resümee: Wir behalten unseren 2,3m Kran noch eine Weile, da man nicht weiß, was die Zukunft noch bringt!

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Smartphone Film-App für Profis

Hotel Walserberg Models außen

Es war noch nie so einfach, aus einem stinknormalen iPhone eine Profi-Filmkamera zu machen. FILMIC Pro ist eine Smartphone Film-App. Sie ist zwar nicht gerade billig, aber macht aus jedem iPhone eine professionelle Videokamera. Die Kamera kann komplett manuell gesteuert werden.

Und das ist noch nicht alles: Wenn man ein paar Grundregeln beachtet, steigt die Videoqualität Ihres Smartphones mit dieser Film-App ins Unermessliche. Ich war begeistert, nachdem ich auf einem 5K kalibrierten Monitor erste Aufnahmen gesehen habe und diese mit Aufnahmen verglichen habe, die ich vorher ohne FILMIC Pro gemacht habe. Jeder, der sich ein bisschen für Foto und Film interessiert, kommt mit dieser App zurecht und zaubert in seiner Freizeit fabelhafte Clips. Eine Manuelle ISO-Steuerung ist sicher der wesentliche Teil, der dazu beiträgt, dass die Qualität so viel besser wird als von der Apple-Kamera-App selber. Manuell fokussieren und manuelle Belichtungszeit ändern sind weitere Highlights, die FILMIC Pro wirklich in die Profiliga befördern.

Durch das neue Betriebssystem Mojave, welches unter Mac läuft, kann man direkt aus FILMIC Pro per Air-Drop Filme auf die Festplatte kopieren. Und dies ohne, dass sie auf Ihr eigenes Smartphone gespeichert werden und damit brutale Datenmengen in Anspruch nehmen. In einer Kombination mit DJIOsmo 2 bekommt man sogar einen Hollywood-slider, von dem man noch vor ein paar Monaten geträumt hätte. Das werden sicher eine von den besten 16€, die Sie jemals in ein App investiert haben.

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Fotos sortieren & bearbeiten

Event und Hotel Fotogfraf St. Anton am Arlberg. Mooserwirt

Wie geht das? Welche Software für Windows und Mac

Fotos sind gemacht, der Urlaub ist vorbei, und was jetzt? Eigentlich haben wir keine Zeit um die Fotos zu sortieren oder zu bearbeiten… Das Fotografieren hat Spaß gemacht, aber diese Arbeit am Computer soll jemand anderer machen! Das geht leider nicht.

Meine Erfahrung zeigt, dass Fotos, die direkt von der Kamera oder vom Handy in Facebook gepostet oder per Whats App versendet werden die Öffentlichkeit erreichen. Alle anderen oder viele davon gehen für immer verloren. In dem Moment wo wir fotografieren, sind die Bilder noch spannend und lustig, aber da die Bilder erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt (wenn überhaupt) zum PC kopiert werden, kann sich kaum jemand daran erinnern, dass die Bilder gemacht worden sind. Wir haben hunderte, wenn nicht tausende Fotos, die sortiert werden müssen. Bei mir bleiben weniger als 8% aller gemachten Fotos übrig. Oft fotografieren wir aus „Jux und Tollerei“ und es gibt nur wenige brauchbare Fotos, die übrig bleiben. Über Fotos die Kinder mit unserem Handy oder unserer Kamera machen, brauchen wir gar nicht erst zu reden.

Uns bleibt also nichts anderes übrig als dass wir uns an den PC setzen und uns Zeit zum Fotosortieren nehmen. Eine perfekte Software dafür ist „Lightroom“ von Adobe. Funktioniert am Mac und Win. Selbst Profis benutzen diese Software für Veröffentlichungen. In Lightroom sollten wir gnadenlos alle Fotos, die nicht „Perfekt“ sind löschen. Fotos die sehr ähnlich sind, sollten wir so aussortieren, dass max. nur ein oder zwei Fotos mit gleichem Motiv übrig bleiben. Das fällt oft sehr schwer, aber beim Sortieren ist unser Motto: Es gibt nur ein perfektes Foto!

Wenn wir die besten Fotos ausgesucht haben, legen wir einen Ordner an und bestimmen die Ereignisse nach Jahr und Monat. Ich erstelle zB. Einen Ordner: 2016- 01 Geburtstag Max. Damit finden wir diese Fotos auch nach zehn Jahren wieder. Alle Fotos in diesem Ordner sollten wir noch einmal anschauen, evtl. den Ausschnitt korrigieren und das Licht oder die Farbe anpassen. In Lightroom geht das sehr schnell und einfach.

Nachdem alles organisiert ist, möchten wir auch alle Fotos auf unserem Handy haben. Da es auf den meisten Handys nicht all zu viel Speicherplatz gibt, ist das nicht immer möglich. Lightroom hat dafür die perfekte Lösung: Einfach bei Google einen Email- account erstellen und kostenlos bis zu 1 GB Fotos, automatisch hochladen, ohne jegliche Arbeit. Diese Fotos können wir dann jederzeit und überall (Voraussetzung Internetverbindung) mit dem Lightroom App am beliebigen Handy oder PC anschauen. Auch posten oder Bilder per Email versenden geht aus Lightroom per Mausklick. Obwohl Lightroom wirklich toll ist, sollten wir trotzdem eine Kopie aller Bilder auf DVD oder einer externen Festplatte machen um nichts dem Schicksal zu überlassen.

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