MEGATRENDS Teil 6/6: Die Silberne Gesellschaft

Megatrend Silberne Gesellschaft

Keine andere Bevölkerungsgruppe wächst so schnell wie die Generation 50+. Ein Megatrend, der Österreich und den Rest der Welt auch in Zukunft prägen wird. So wären wir auch schon beim letzten großen Megatrend unserer Zeit:

MEGATRENDS 6: Die Silberne Gesellschaft

Menschen zwischen 50 und 70 sehen sich in der Mitte ihres Lebens und wollen die besten Jahre in vollen Zügen genießen, da sie heute fitter und länger gesund sind als je zuvor. Sie nutzen den Ruhestand, um weiter zu arbeiten, zu studieren oder zu reisen. Sie wollen auch im Alter noch ihre Träume verwirklichen.

Die silberne Gesellschaft gilt als anspruchsvoll, konsum- und innovationsfreudig, genussorientiert, äußerst aktiv und offen für Neues. Die über 50-Jährigen können sich Dinge leisten, für die sie früher weder die Zeit noch das Geld hatten. Bessere Qualität darf dann auch mehr kosten.

Kein Thema dominiert die Bedürfnisse der Silbernen Gesellschaft mehr als die Gesundheit. Die Menschen wollen ihr Leben lang aktiv und gesund bleiben. Denn der Erhalt der körperlichen Fitness ist die wichtigste Voraussetzung für Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Lebensqualität im Alter. 

Der Wunsch nach lebenslangem Lernen wird zur Norm. Die Zukunft wird daher von innovativen Produkten bestimmt sein, die „Silberne Gesellschaft“ fit und mobil halten, ihren Wissensdurst stillen und ihnen ein selbstbestimmtes und komfortables Leben ermöglichen. Dies wird z. B. durch lebenslanges Lernen, Aktivurlaub und Studienreisen erreicht werden.

Sicherheit spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle: Die Gesellschaft ist in ständiger Alarmbereitschaft. Eine vernetzte Welt bietet mehr Chancen, aber auch mehr Gefahren: Autos können gehackt werden, Identitäten gestohlen und die Privatsphäre verletzt werden. Neue Märkte entstehen, weil das Sicherheitsbedürfnis steigt.

Konsequenz Hotellerie:

Die Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen wird zunehmend zum Wachstumstreiber für Reise- und Tourismusanbieter. Deshalb: Angebote für ältere Menschen ausrichten und sie gleichzeitig nicht von den „Jungen“ isolieren. Die Interessen sind oft die gleichen. Zum Beispiel Abenteuer- und Kulturreisen in Kombination mit medizinischer Versorgung, Gourmetküche etc.

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MEGATRENDS Teil 5/6: Mobilität und Konnektivität sind die stärksten Trends unserer Zeit

Konnektivität

Nach dem Megatrend Gesundheit und Sport geht´s heute um einen der stärksten Trends unserer Zeit:

MEGATREND 5: MOBILITÄT & KONNEKTIVITÄT

Mobilität

Ganz im Sinne von klimaaktiv mobil, ist die nachhaltige Mobilität eines der zentralen Themen. So ist beispielsweise ein Hotel der Zukunft ohne elektronische Ladeinfrastruktur nicht mehr denkbar. Carsharing, autonomes Fahren und Drohnenlogistik werden die Unabhängigkeit von Zeit und Ort weiter erhöhen.  Da Luxus zukünftig nicht mehr mit Besitz gleichgesetzt wird, gewinnt Carsharing mehr an Bedeutung, also „Nutzen statt besitzen!“ Auch im Tourismusbereich haben Anbieter eine Lösung parat. Aus Gründen der Stressvermeidung und des Umweltschutzes möchten immer mehr Gäste nicht mehr mit dem eigenen PKW zum Urlaubsort anreißen. Das E-Carsharing Fahrzeug ist öffentlich zugänglich, das bedeutet, neben dem Gast können auch Mitarbeiter/innen das Fahrzeug nutzen. Weiters wird das Fahrrad (eBike) vom Freizeitgerät zum Verkehrsmittel. Es ist ökologisch, billig und gesund.

Konnektivität

Konnektivität bezeichnet die neue Organisation der Menschheit in Netzwerken. Ohne das Internet kann ein Hotel in Zukunft kaum noch überleben. Verbraucher haben wie nie zuvor Einblick in die Tiefe und Breite des touristischen Angebots, das als Grundlage für viele Reiseentscheidungen dient. Facebook, Preisvergleichsportale und Hotelbewertungsplattformen haben zu einem haben zu einem Umbruch in der Branche geführt: 56 Prozent der Gäste schauen sich vor der Buchung Bewertungen auf den Plattformen an. Die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters lösen bei Gästen wie bei Hoteliers aber nicht nur Freude aus. Mit der Flut an Informationen wird man auch schnell verwirrt. Deshalb übernehmen sozialen Netzwerke zunehmend die Funktion der Meinungsbildung. 

Auch der Boom der Smartphone-Apps ist ungebrochen. Apps nehmen den Usern die Angst vor der Softwareinstallation, denn sie sind einfach und simpel zu bedienen. Smartphones und in Zukunft vor allem Tablets werden sich rasant verbreiten. Die Menschen werden es einfach gewohnt sein, alle gewünschten Informationen in Sekundenschnelle zu erhalten, sei es die Information über die Qualität des Service in einem Hotel oder allgemeine Informationen über das Weinangebot in einem Restaurant. Im mobilen Internet dreht sich alles um Kommunikation, Information, Echtzeit und Spiele.

In der Hotellerie:

  • E-Ladestation
  • Car-sharing
  • den Gästen den Reise(all)tag erleichtern (zB Check-in mit einem Tablet-PC gemütlich in der Lounge, aktuelle News und Aktivitäten und nahtlos eingebettete Minivideos sowie kleine Reiseguides am Bildschirm im Zimmer)

Konsequenz Hotellerie: 

Hoteliers müssen sich in Zukunft klar in der real-digitalen Welt positionieren und ihren Kunden auch online entgegenkommen. Digitale Kommunikationstechnologien gewinnen an Bedeutung, dadurch leidet aber Achtsamkeit! Den Gast in das „echte“ Leben integrieren. Sowohl Kommunikationswege über die digitale Welt als auch die „echten“ und „wahren“ Kommunikationswege (offline) nutzen. 

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Hotel-Wiedereröffnung nach dem Corona-Lockdown

Wir haben für Sie die wichtigsten Info´s zusammengestellt, die Sie Ihren Gästen im Hinblick auf die Corona-Krise auf keinen Fall vorenthalten sollten. Dazu haben wir auch jeweils ein Textbeispiel eingefügt, wie die Info´s formuliert werden können:

  1. Gäste über Zeitpunkt der Hotel-Wiedereröffnung informieren

Beispiel:

2. Urlauber/Gäste herzlich willkommen heißen

Beispiel:

3. Hygienemaßnahmen erläutern

Beispiel:

https://www.teichwirt.at/hygienemassnahmen/

4. Flexible Buchungs- bzw. Stornobedingungen anbieten

Beispiel:

5. Rabatte bzw. Gutscheine anbieten

Beispiel:

6. Inlandsreisende ansprechen

Beispiel:

In erster Linie ist es wichtig, diese Informationen auf der Webseite zu platzieren. Dort sollten Gäste und Interessierte immer zuerst alle Informationen finden. Sei es über eine Corona-Info-Seite, einen Link, ein Pop-up oder einfach über einen Button. Auch auf Ihren Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram sollte es laufend Updates geben.

Wie sieht´s bei Ihnen aus? Sind Ihre Gäste ausreichend informiert? Wir helfen Ihnen gerne und finden für Sie die richtigen Worte, wenn Sie Ihre Homepage bzw. Social Media Kanäle noch entsprechend ergänzen möchten.

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MEGATRENDS Teil 4/6: Gesundheit und Sport werden immer wichtiger

Megatrend Gesundheit und Sport in der Hotellerie

MEGATREND 4: GESUNDHEIT UND SPORT

Die Menschen sehnen sich nach Angeboten, die ihre GESUNDHEIT unterstützen. Es ist für die meisten Menschen der wichtigste Wert, vor allem in unserer alternden Gesellschaft. Aber auch viele jüngere Menschen überlassen ihre Gesundheit nicht mehr dem Zufall.

Das allgemeine Bedürfnis nach Wohlfühlfaktoren und Erholung vom Alltagsstress besteht weiterhin im Urlaub, aber nicht mehr nur durch passive Entspannung (zB in der Saunalandschaft). Vielmehr geht es um eine ganzheitliche Entspannungskultur, die sich auf die Verbesserung der Lebenskompetenzen konzentriert: körperlich, aber auch emotional und mental. Der Fokus verlagert sich von der körperlichen zur geistigen Gesundheit (Achtsamkeit). Angebote und Therapien, die diese Aspekte berücksichtigen, sind sehr beliebt (zB Ayurveda). Es geht hier nicht um die Heilung von Krankheiten, sondern um die Erhaltung der Gesundheit.

MEDICAL WELLNESS

Es gibt eine enorme Entwicklung rund um das Thema „Medical Wellness“, also das Hotel als Heilstätte: eine neue Symbiose aus Medizin und Tourismus, denn die Angebote sind weder Krankenhaus noch Wellnesshotel. Es umfasst Maßnahmen mit einem gesundheitswissenschaftlich Ansatz zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität. Betriebe, die sich auf Medical Wellness konzentrieren, muss es gelingen, diese beiden Konzepte zu verbinden und daraus etwas Neues abzuleiten.

HOMEOFFICE IM URLAUB

Da die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit für immer mehr Menschen zerfließen, können nicht nur die klassischen Wellness-Hotels ihren Gästen helfen, ihre Work-Life-Balance wiederzufinden. Auch Business-Hotels werden in Zukunft nicht auf geeignete Regenerationsangebote verzichten können. Dabei wird es nicht nur auf die passende Hardware ankommen, sondern auch auf ein Gesamtkonzept des Hotels.

SPORT

SPORT ist ebenfalls eine wesentliche Säule der Hotellerie. Vorbei sind die Zeiten, in denen der urlaubssuchende Tourist am Strand faulenzte. Inzwischen ist bekannt, dass mangelnde Fitness und Bewegung sowie Stress die Hauptfaktoren für Krankheiten sind. In den 24/7-Leistungsgesellschaften ist der Wunsch nach Fitness mehr als nur eine simple Freizeitbeschäftigung. Wer heute Sport treibt, optimiert in erster Linie sich selbst, um seine Leistungsfähigkeit für den privaten und beruflichen Erfolg zu steigern.

In der Hotellerie:

  • über Massagen und andere Spa-Angebote hinaus Gäste bei ihrer gesundheitsbewussten Alltagsplanung unterstützen
  • mit entsprechend gestalteten Hotelzimmern oder der Verwendung von gesundheits-fördernden Bau- und Einrichtungsmaterialien (zB Feng Shui, allergikerfreundliche Stoffe, etc.).
  • intelligente Genusskonzepte in Restaurants (gesunden und heilenden Zutaten).
  • Healing Architecture: Als Prävention gegen Hektik, Stress und ungesunde Umwelteinflüsse werden Gebäude zur Arznei.
  • Detoxing: Gezielte Auswahl von Lebensmitteln und Pflegeprodukten; schädliche, ungesunde Substanzen vermeiden.
  • Übertragung auf psychische Gesundheit: Mentales bzw. digitales Detoxing.
  • Gesunde Balance zwischen tierischer und pflanzlicher Ernährung (Flexitarier)
  • Mind-Sport: der bewusste und achtsame Kontakt mit der Natur, mit anderen oder mit sich selbst steht im Vordergrund.
  • Neue Bedeutung von Sport: Weg von der reinen Selbstoptimierung, hin zu einem Comeback der Bewegung an sich.
  • Nicht nur Workout-Keller anbieten, sondern auch attraktive Sport- und Trainingsmöglichkeiten
  • Self-Tracking: Vitaldaten aufzeichnen & auswerten (fördern die Selbstverantwortung)

Fazit:

Sport und Gesundheit ist ein riesiger Markt für die Hotelbranche, war es schon und wird es immer mehr, denn gesundheitsbewusste Menschen wollen in gesundheitsfördernden Umgebungen aktiv sein. Sportivity verankert sich als grundlegendes Lebensgefühl!

Auch einer der stärksten Trends unserer Zeit ist die „Mobilität und Konnektivität“. Doch darüber mehr in unserem nächsten Blogbeitrag.

 

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MEGATRENDS Teil 3/6: Die Liebe zum Landleben ist Trend

Megatrends Hotellerie

Der Gegentrend zur Urbanisierung und Globalisierung ist die „Landlust“. Sie hat in den letzten Jahren das etwas verstaubte Image abgelegt und bringt mehr denn je Jung wie Alt auf´s Land! Denn die Sehnsucht vieler Stadtbewohner nach natürlichen, ruhigen und stressfreien Lebensräumen wächst.

MEGATREND 3: LANDLUST UND NACHHALTIGKEIT

Der Wunsch nach mehr Platz im Urlaub wächst, denn die Innenstädte haben eine immer größere Bevölkerungs- und Bebauungsdichte. Die Menschen suchen verstärkt Rückzugsorte der Entschleunigung, der Besinnung und Inspiration.

Die Digitalisierung führt zum Nebeneffekt: sie holt uns mehr als erträglich in die Welt der Bilder. „Wir glauben, dass der Weg zurück zur Natur nicht nur ein Trend ist, sondern angesichts der täglichen Informations- und Reizüberflutung ein echtes Bedürfnis widerspiegelt“, sagt Nicola Lichtenberg, Holler-Geschäftsführerin.

NACHHALTIGKEIT

Der steigende Energiebedarf und die daraus resultierende Erderwärmung zwingen uns zum „Umdenken“ bei unseren persönlichen Kaufentscheidungen. Nachhaltigkeit ist das Zukunftsthema quer über alle Branchen, das in den nächsten Jahren die Phase der Rhetorik verlassen wird, denn Konsumenten fordern mehr und mehr ein, dass Produkte und Services auch ehrlich den Prinzipien der Nachhaltigkeit entsprechen. Wer also in Zukunft entspannen möchte, will auch sein Gewissen dabei beruhigt wissen. Der Konsum von Bio-Produkten und Bio-Lebensmitteln, aber auch Kleidung, Möbel und Kosmetika – nimmt zu. Wir erkennen, bewahren und fokussieren uns auf das Wesentliche. Minimalismus bedeutet bewussten und achtsamen Verzicht. Und das steigert unser Wohlbefinden.

Hier noch ein paar Beispiele, wie Sie in der Hotellerie einen Beitrag zum Thema Ökologie bzw. Nachhaltigkeit leisten können, bevor wir uns im nächsten Blog über weitere Megatrends beschäftigen:

  • Gestalten Sie Lieferketten so transparent und so kurz wie möglich.
  • Statt Verpackungsmüll „sorgfältig“ zu entsorgen, erst gar keinen Müll produzieren.
  • Fördern Sie die Glaubwürdigkeit durch Bio-Siegel und -Zertifikate.
  • Kaufen Sie Lebensmittel direkt vom Erzeuger.
  • Spenden Sie Reste vom Frühstücksbuffet.
  • Bieten Sie E-Ladestationen für E-Autos an.
  • Planen Sie einen natürlichen Schwimmteich anstelle eines beheizten Pools.

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MEGATRENDS Teil 2/6: Globale Trends im Auge behalten

Globalisierung Megatrend Hotellerie

Wenn Sie ein erfolgreiches Unternehmen führen wollen, und zwar nicht nur für ein paar Jahre, sondern für Jahrzehnte, spielen globale Trends eine sehr wichtige Rolle. Natürlich wirken sie sich erst mittel- und langfristig aus, aber darum geht es ja auch!

Im heutigen und in unseren nächsten Blogs möchten wir Ihnen über wichtige, globale Megatrends informieren und welchen Einfluss sie auf die Hotelbranche haben. So kommen wir schon zum 1. Megatrend:

MEGATREND 1: GLOBALISIERUNG UND URBANISIERUNG

Die Globalisierung und Urbanisierung sind einer der Megatrends unserer Zeit! Unsere Städte wachsen, verändern ihre Strukturen und werden multikulturelle Metropolen, die immer mehr Menschen anziehen.

Gerade in der Hotellerie sprechen die Trends für sich: Schon heute kommen nur noch 50% der Reisenden aus „dem Westen: Europa und Amerika“. Ab 2035 werden es nur noch 35% sein. Es entsteht eine neue globale Mittelschicht mit riesigen Absatzmärkten. Wenn wir immer die ferne Zukunft im Auge behalten, dann werden die Dinge sehr deutlich: Im Jahr 2050 werden mehr als 70% der Weltbevölkerung in den Städten leben!! Das bedeutet, dass die Städte immer größer und dichter, aber auch intelligenter und grüner werden.

Was bedeutet dieser Megatrend für die Hotellerie?

Die Urbanisierung, insbesondere in unseren dicht besiedelten westlichen Städten, ist räumlich begrenzt. Daraus resultiert der Wunsch, den vorhandenen Raum intelligent zu nutzen. Wohn- und Gewerberäume gehen zunehmend ineinander über. Verschiedene Kulturen teilen sich den Lebensraum, was den typischen Charakter verändert. So entsteht für uns das Urbane – und daraus wiederum ein neuer Lebensstil, der „Urban Lifestyle“. Die Größe des Hotelzimmers wird nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen. Hingegen muss die Qualität der Zimmer ständig verbessert werden.

Die neuen Reisenden machen sich frei von sozialen Zwängen; sie sind Individualisten und verfolgen einen flexiblen Lebensstil. Es erfolgt eine Verschiebung von Fremdbestimmung zu Selbstbestimmung. Der Begriff „ICH“ wird immer wichtiger. Somit wären wir beim nächsten Megatrend, nämlich der Individualisierung:

MEGATREND 2: INDIVIDUALISIERUNG

Reisende möchten etwas Besonderes erleben, genießen und immer dort sein, wo es vibriert. Sie möchten sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen, die eigenen Bedürfnisse erkennen und die eigenen Werte leben (Achtsamkeit). Die Persönlichkeitsentwicklung steht dabei im Vordergrund (Meditation, Yoga). Dinge selbst zu tun, also „do it yourself“, ist ein großer Bedeutungswandel (zB Gartenarbeit, Kochen, Backen, Basteln).
„Besser statt mehr“ (zB Hochwertiges Fleisch, aber weniger. Mehr Grünflächen in der Stadt statt mehr Einkaufszentren) und „andersartig und neuartig sein“ finden sich in dieser Lebensform wieder – also eine Abgrenzung vom Mainstream.

Genau das muss ein Hotel für den zukünftigen Reisenden ausdrücken. Gefragt sind also Konzepte, die kulturelle und soziale Vielfalt feiern und klug interpretieren. Die Leichtigkeit, die dadurch im Hotel entsteht, spüren auch die Mitarbeiter, und so geben auch sie dieses Lebensgefühl intuitiv an die Gäste weiter.

Im nächsten Blog geht es um einen weiteren globalen Trend, nämlich den Megatrend „Landlust“ und das Thema Ökologie.


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MEGATRENDS Teil 1/6: Warum in Hotelmarketing investieren?

Hotel der Zukunft

Dank der unendlichen Möglichkeiten der Online-Welt gibt es heute unzählige Marketing-Möglichkeiten. Doch genau darin liegt die Herausforderung: Welche Marketingmaßnahmen sollten Sie für Ihr Hotel, Ihre Frühstückspension oder Ihr Gasthaus ergreifen und lohnen sich diese?

Durch verstärkte Marketinganstrengungen mit aktuellen Produkten und Dienstleistungen können zusätzliche Marktanteile in bestehenden Märkten gewonnen werden, was zu:

  • Erhöhten Buchungen/Verkäufen
  • Abwerben von konkurrierenden Kunden
  • Besserer Kapazitätsauslastung
  • Akquisition von Neukunden
    führen wird.

Ihre Kunden sind zunehmend resistent gegen Marketingmaßnahmen? Sie neigen dazu, sie als irrelevant zu bezeichnen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Kunden zielgruppenspezifisch (oder sogar persönlich) ansprechen und Ihre Versprechen einhalten.

Wie funktioniert gutes Marketing? Wie sollen wir vorgehen?

Aufbau der Marke / USP
Um erfolgreich zu sein und aus einem „einfachen Unternehmen“ eine Marke zu machen, braucht man ein passendes Konzept und ein Alleinstellungsmerkmal, sprich einen USP.

Definieren der Zielgruppe
Damit Sie Ihre Kunden zielgruppenspezifisch (oder sogar persönlich) ansprechen können, müssen Sie zuerst definieren, wer Ihre Zielgruppe ist.

Differenzierung / Mut zur Veränderung
Es ist wichtig, eine einzigartige Differenzierung zu schaffen. Differenzierung ist möglich durch exzellente Qualität, überdurchschnittlich viel Zeit für Kunden zu haben und Mitarbeiter, die dem Kunden die Vision zu 100% weitergeben.

Positionierung (SWOT-Analyse)
Die SWOT-Analyse befasst sich zum einen mit den Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens, zum anderen mit den Chancen und Risiken des Marktes. Die Analyse dient der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen im Markt.

Nische finden
Ob Sie Ihre Nische oder Ihre Zielgruppe definieren, Sie versuchen immer, sich auf eine bestimmte Kundengruppe zu spezialisieren. Sie entscheiden sich bewusst für einen bestimmten Teilmarkt, der spezielle Kenntnisse erfordert und für Mitbewerber weniger attraktiv ist bzw. diese einen solchen Schritt nicht wagen.
Um das damit verbundene Risiko zu reduzieren, sollten wir uns für eine Multi-Nischen-Strategie entscheiden oder einfach nach einem Alleinstellungsmerkmal (USP) suchen.
Dieser USP kann das Design, der besondere Service oder die günstige Lage sein (apropos Lage: Wir können den Nachteil in einen großen Vorteil verwandeln…) und das Kerngeschäft ausbauen: zum Beispiel einen eSports-Raum.

In unseren nächsten Blogs schauen wir uns die globalen Megatrends an und wie sie die Zukunft der Hotellerie beeinflussen.

 

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Erfolgreicher Familienbetrieb Teil 3/3

Ratko Medienagentur

Nach den Strategien und der Positionierung möchten wir in unserem Teil 3 über die SWOT-Analyse und unser Fazit berichten:

SWOT-Analyse
Bei der SWOT-Analyse geht es einerseits um die Stärken bzw. Schwächen des Unternehmens, andererseits um die Chancen bzw. Risiken des Marktes. Die Analyse dient zur frühzeitigen Erkennung von Veränderungen des Marktes und ist eine ganz wunderbare Methode, um Ihr Projekt (oder auch Unternehmen, Konzept … ) einer Bestandsaufnahme zu unterziehen.

Die Begriffe dieser 4 Kategorien werden in der Reihenfolge der Wichtigkeit sortiert:

Stärke, Schwächen, Risiken und Chancen

International vertreten
Kreditwürdigkeit
Betriebsgröße
Reputation
Hotelsoftware
Öffnungszeiten
Konkurrenz
Budget
Qualitätsanforderungen
Regionalität
Lage
Verkehrsanbindung
Zimmerausstattung
Mitarbeiter
Atmosphäre
Individualität
Bezahlung
Nachhaltigkeit

Liquidität
Preise
Standort
Verkehrsanbindung
Kundenvertrauen
Mitarbeitermotivation
Beschwerdemanagement
Reaktionsmöglichkeiten
Reputation
Saisonale Abhängigkeit
Konkurrenz
Bekanntheitsgrad
Nischen
Persönliche Atmosphäre
Familiäre Führungsstruktur
Aufstiegsmöglichkeiten
Fachpersonal
Bekannte Gesichter
Kunden Bewertungen

Die Methode dient dazu,

  • Ihre Stärken auszubauen
  • Ihre Schwächen zu minimieren
  • Ihre Chancen zu nutzen und
  • Bedrohungen zu identifizieren.

 

Fazit
Wichtig ist für Privathotels ein klares Konzept, das qualitativ hochwertig vermarktet wird. Ein hohes Maß an Gastfreundlichkeit und ein außergewöhnlicher Service der Mitarbeiter sind hierbei das Erfolgskonzept der Zukunft. Auch einzigartige Dienstleistungen schaffen, individuell auf Gästewünsche eingehen und ein gleichbleibendes Qualitätsniveau zu schaffen, garantieren Erfolg.

Ergebnis
Die Individualhotellerie sollte die Markenhotellerie zwar auch als Konkurrenz sehen, dennoch kann sie sich viel von den Strategien und Ideen abschauen.

Zusammenfassung
Das einzige Problem ist, dass viele Individualhotels keinem klaren Konzept nachgehen und so viele Gäste an Kettenhotels verlieren. Die Internetpräsenz ist wichtiger denn je, denn der Großteil an potenziellen Gästen bucht nicht mehr per Telefon, sondern aufgrund der Zeitersparnis im Internet.

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Erfolgreicher Familienbetrieb Teil 2/3

Ratko Medienagentur

Die Vor- und Nachteile eines Privathotels bzw. Familienbetriebes haben wir im ersten Teil unseres Blogbeitrages „Erfolgreicher Familienbetrieb“ vorgestellt. Nachfolgend möchten wir über Strategien und die Positionierung erzählen:

Strategien

1. Durch verstärkte Marketinganstrengungen mit aktuellen Produkten und Dienstleistungen, können in bestehenden Märkten zusätzliche Marktanteile gewonnen werden und dadurch ein Zuwachs an Buchungen, das Abwerben von Konkurrenzkunden und die Gewinnung von Nicht-Kunden umgesetzt werden. 

2. Dass sich das Unternehmen auf ein völlig fremdes Gebiet begibt und sein Kerngeschäft verlässt.

3. Bei der Nischenbearbeitung wird der Versuch unternommen, sich als Unternehmen auf eine bestimmte Kundengruppe zu spezialisieren. Das Unternehmen entscheidet sich bewusst für einen bestimmten Teilmarkt, der spezielle Kenntnisse erfordert und für größere Unternehmen weniger attraktiv ist.  Um das damit verbundene Risiko zu verringern, wenden viele Betriebe eine Mehr-Nischen-Strategie an oder suchen lediglich ein Alleinstellungsmerkmal, den USP (Unique Selling Proposition). Dieser USP kann das Design, den besonderen Service oder aber die günstige Lage eines Hotels sein.  

Positionierung 
Gäste reagieren zunehmend resistent auf Marketingmaßnahmen. Sie stuften diese eher als irrelevant ein. Umso wichtiger ist für die Hoteliers, ihre Gäste zielgruppenspezifisch anzusprechen und klar das Markenversprechen zu erfüllen.

Die Hotelgäste sind durch die neuen Technologien informierter, die Angebote werden transparenter. Kettenhotels punkten dabei durch ihre Preise, ihr Markenversprechen sowie Kundenbindungsprogramme. Und um dies bekannt zu machen, verfügen sie auch noch über entsprechende Marketingbudgets.   

Ohne ein entsprechendes Konzept und eine bestimmtes Alleinstellungsmerkmal, den USP (Unique Selling Proposition), wird es für Hotels am Markt beinahe unmöglich erfolgreich zu sein. Als Unternehmen sollte man sich nicht an den Wettbewerbern orientieren, sondern seine ganz eigene Differenzierung erschaffen. Differenzierung ist möglich durch Qualität, Zeit, also beispielsweise die Schnelligkeit bei Check-in und Check-out und durch den Preis.  

„Positionierung ist das Bestreben des Unternehmens, sein Angebot so zu gestalten, dass es im Bewusstsein des Zielkunden einen besonderen und geschätzten sowie vom Wettbewerber abgesetzten Platz einnimmt.“  

Im letzten Blog der Reihe „Erfolgreicher Familienbetrieb“ geht´s dann um die SWOT-Analyse und unser Fazit.

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Erfolgreicher Familienbetrieb Teil 1/3

Ratko Photography

Sind Privathotels bzw. Familienbetriebe eigentlich erfolgreicher?

Privathotels bestechen vor allem durch ihre Individualität. Den Privathotels stehen Markenbetriebe gegenüber, deren Anzahl an betriebenen Häusern sich in den letzten 25 Jahren versechsfacht hat. Bei der Analyse zur Festlegung der Stärken und Schwächen  steht an erster Stelle die Vision, d.h. die Frage, in welche Richtung sich das Unternehmen entwickeln möchte. Welche Einstellung, Überzeugung und Philosophie hat das Unternehmen? Sie dient als Grundorientierung für die Mitarbeiter, aber auch für die Gäste soll die Vision sichtbar gemacht werden.

Das Konzept, das ein Hotel einzigartig werden lässt, entsteht durch besondere Marketingmaßnahmen, die Auswahl der Zielgruppe, Unique Selling Proposition sowie eine Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategie. 

Vorteile der familiengeführten Betriebe:

  1. Erhalt des gesamten Gewinns für den Unternehmer
  2. Alleinige Entscheidungsfreiheit des Eigentümers
  3. Persönliche Atmosphäre 
  4. Flache Hierarchien
  5. Hohe Flexibilität im Einsatz der Mitarbeiter 
  6. Schnelles Reagieren auf Gästewünsche
  7. Direktkontakt zum Gast 
  8. Persönliche Anwesenheit des Hoteliers 

Nachteile der familiengeführten Betriebe:

  1. Volle Verantwortung 
  2. Volle Haftung für den Erfolg des Unternehmens
  3. Permanent überlastet sein
  4. Für strategisches Herangehen aufgrund der überwiegenden Tagesaufgaben keine Zeit
  5. Finanzieller Aspekt kann Schwierigkeiten mit sich bringen 
  6. Gefahr der Verschuldung 
  7. Betriebswirtschaftliches Denken aufgrund mangelnden Wissens 
  8. Nachfolgeregelung, Kinder möchten nicht in den Familienbetrieb einsteigen
  9. Ständige Anwesenheit im Betrieb 

Im nächsten Blog erzählen wir mehr über erfolgreiche Marketingstrategien und die Positionierung zum Thema Familienbetrieb.

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