Hotel-Wiedereröffnung nach dem Corona-Lockdown

Corona Info Homepage

Wir haben für Sie die wichtigsten Info´s zusammengestellt, die Sie Ihren Gästen im Hinblick auf die Corona-Krise auf keinen Fall vorenthalten sollten. Dazu haben wir auch jeweils ein Textbeispiel eingefügt, wie die Info´s formuliert werden können:

  1. Gäste über Zeitpunkt der Hotel-Wiedereröffnung informieren

Beispiel:

2. Urlauber/Gäste herzlich willkommen heißen

Beispiel:

3. Hygienemaßnahmen erläutern

Beispiel:

https://www.teichwirt.at/hygienemassnahmen/

4. Flexible Buchungs- bzw. Stornobedingungen anbieten

Beispiel:

5. Rabatte bzw. Gutscheine anbieten

Beispiel:

6. Inlandsreisende ansprechen

Beispiel:

In erster Linie ist es wichtig, diese Informationen auf der Webseite zu platzieren. Dort sollten Gäste und Interessierte immer zuerst alle Informationen finden. Sei es über eine Corona-Info-Seite, einen Link, ein Pop-up oder einfach über einen Button. Auch auf Ihren Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram sollte es laufend Updates geben.

Wie sieht´s bei Ihnen aus? Sind Ihre Gäste ausreichend informiert? Wir helfen Ihnen gerne und finden für Sie die richtigen Worte, wenn Sie Ihre Homepage bzw. Social Media Kanäle noch entsprechend ergänzen möchten.

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MEGATRENDS Teil 4/8: Gesundheit und Sport werden immer wichtiger

Megatrend Gesundheit und Sport in der Hotellerie

MEGATREND 4: GESUNDHEIT UND SPORT

Die Menschen sehnen sich nach Angeboten, die ihre GESUNDHEIT unterstützen. Es ist für die meisten Menschen der wichtigste Wert, vor allem in unserer alternden Gesellschaft. Aber auch viele jüngere Menschen überlassen ihre Gesundheit nicht mehr dem Zufall.

Das allgemeine Bedürfnis nach Wohlfühlfaktoren und Erholung vom Alltagsstress besteht weiterhin im Urlaub, aber nicht mehr nur durch passive Entspannung (zB in der Saunalandschaft). Vielmehr geht es um eine ganzheitliche Entspannungskultur, die sich auf die Verbesserung der Lebenskompetenzen konzentriert: körperlich, aber auch emotional und mental. Der Fokus verlagert sich von der körperlichen zur geistigen Gesundheit (Achtsamkeit). Angebote und Therapien, die diese Aspekte berücksichtigen, sind sehr beliebt (zB Ayurveda). Es geht hier nicht um die Heilung von Krankheiten, sondern um die Erhaltung der Gesundheit.

MEDICAL WELLNESS

Es gibt eine enorme Entwicklung rund um das Thema „Medical Wellness“, also das Hotel als Heilstätte: eine neue Symbiose aus Medizin und Tourismus, denn die Angebote sind weder Krankenhaus noch Wellnesshotel. Es umfasst Maßnahmen mit einem gesundheitswissenschaftlich Ansatz zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität. Betriebe, die sich auf Medical Wellness konzentrieren, muss es gelingen, diese beiden Konzepte zu verbinden und daraus etwas Neues abzuleiten.

HOMEOFFICE IM URLAUB

Da die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit für immer mehr Menschen zerfließen, können nicht nur die klassischen Wellness-Hotels ihren Gästen helfen, ihre Work-Life-Balance wiederzufinden. Auch Business-Hotels werden in Zukunft nicht auf geeignete Regenerationsangebote verzichten können. Dabei wird es nicht nur auf die passende Hardware ankommen, sondern auch auf ein Gesamtkonzept des Hotels.

SPORT

SPORT ist ebenfalls eine wesentliche Säule der Hotellerie. Vorbei sind die Zeiten, in denen der urlaubssuchende Tourist am Strand faulenzte. Inzwischen ist bekannt, dass mangelnde Fitness und Bewegung sowie Stress die Hauptfaktoren für Krankheiten sind. In den 24/7-Leistungsgesellschaften ist der Wunsch nach Fitness mehr als nur eine simple Freizeitbeschäftigung. Wer heute Sport treibt, optimiert in erster Linie sich selbst, um seine Leistungsfähigkeit für den privaten und beruflichen Erfolg zu steigern.

In der Hotellerie:

  • über Massagen und andere Spa-Angebote hinaus Gäste bei ihrer gesundheitsbewussten Alltagsplanung unterstützen
  • mit entsprechend gestalteten Hotelzimmern oder der Verwendung von gesundheits-fördernden Bau- und Einrichtungsmaterialien (zB Feng Shui, allergikerfreundliche Stoffe, etc.).
  • intelligente Genusskonzepte in Restaurants (gesunden und heilenden Zutaten).
  • Healing Architecture: Als Prävention gegen Hektik, Stress und ungesunde Umwelteinflüsse werden Gebäude zur Arznei.
  • Detoxing: Gezielte Auswahl von Lebensmitteln und Pflegeprodukten; schädliche, ungesunde Substanzen vermeiden.
  • Übertragung auf psychische Gesundheit: Mentales bzw. digitales Detoxing.
  • Gesunde Balance zwischen tierischer und pflanzlicher Ernährung (Flexitarier)
  • Mind-Sport: der bewusste und achtsame Kontakt mit der Natur, mit anderen oder mit sich selbst steht im Vordergrund.
  • Neue Bedeutung von Sport: Weg von der reinen Selbstoptimierung, hin zu einem Comeback der Bewegung an sich.
  • Nicht nur Workout-Keller anbieten, sondern auch attraktive Sport- und Trainingsmöglichkeiten
  • Self-Tracking: Vitaldaten aufzeichnen & auswerten (fördern die Selbstverantwortung)

Fazit:

Sport und Gesundheit ist ein riesiger Markt für die Hotelbranche, war es schon und wird es immer mehr, denn gesundheitsbewusste Menschen wollen in gesundheitsfördernden Umgebungen aktiv sein. Sportivity verankert sich als grundlegendes Lebensgefühl!

Auch einer der stärksten Trends unserer Zeit ist die „Mobilität und Konnektivität“. Doch darüber mehr in unserem nächsten Blogbeitrag.

 

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MEGATRENDS Teil 3/8: Die Liebe zum Landleben ist Trend

Megatrends Hotellerie

Der Gegentrend zur Urbanisierung und Globalisierung ist die „Landlust“. Sie hat in den letzten Jahren das etwas verstaubte Image abgelegt und bringt mehr denn je Jung wie Alt auf´s Land! Denn die Sehnsucht vieler Stadtbewohner nach natürlichen, ruhigen und stressfreien Lebensräumen wächst.

MEGATREND 3: LANDLUST UND NACHHALTIGKEIT

Der Wunsch nach mehr Platz im Urlaub wächst, denn die Innenstädte haben eine immer größere Bevölkerungs- und Bebauungsdichte. Die Menschen suchen verstärkt Rückzugsorte der Entschleunigung, der Besinnung und Inspiration.

Die Digitalisierung führt zum Nebeneffekt: sie holt uns mehr als erträglich in die Welt der Bilder. „Wir glauben, dass der Weg zurück zur Natur nicht nur ein Trend ist, sondern angesichts der täglichen Informations- und Reizüberflutung ein echtes Bedürfnis widerspiegelt“, sagt Nicola Lichtenberg, Holler-Geschäftsführerin.

NACHHALTIGKEIT

Der steigende Energiebedarf und die daraus resultierende Erderwärmung zwingen uns zum „Umdenken“ bei unseren persönlichen Kaufentscheidungen. Nachhaltigkeit ist das Zukunftsthema quer über alle Branchen, das in den nächsten Jahren die Phase der Rhetorik verlassen wird, denn Konsumenten fordern mehr und mehr ein, dass Produkte und Services auch ehrlich den Prinzipien der Nachhaltigkeit entsprechen. Wer also in Zukunft entspannen möchte, will auch sein Gewissen dabei beruhigt wissen. Der Konsum von Bio-Produkten und Bio-Lebensmitteln, aber auch Kleidung, Möbel und Kosmetika – nimmt zu. Wir erkennen, bewahren und fokussieren uns auf das Wesentliche. Minimalismus bedeutet bewussten und achtsamen Verzicht. Und das steigert unser Wohlbefinden.

Hier noch ein paar Beispiele, wie Sie in der Hotellerie einen Beitrag zum Thema Ökologie bzw. Nachhaltigkeit leisten können, bevor wir uns im nächsten Blog über weitere Megatrends beschäftigen:

  • Gestalten Sie Lieferketten so transparent und so kurz wie möglich.
  • Statt Verpackungsmüll „sorgfältig“ zu entsorgen, erst gar keinen Müll produzieren.
  • Fördern Sie die Glaubwürdigkeit durch Bio-Siegel und -Zertifikate.
  • Kaufen Sie Lebensmittel direkt vom Erzeuger.
  • Spenden Sie Reste vom Frühstücksbuffet.
  • Bieten Sie E-Ladestationen für E-Autos an.
  • Planen Sie einen natürlichen Schwimmteich anstelle eines beheizten Pools.

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MEGATRENDS Teil 2/8: Globale Trends im Auge behalten

Globalisierung Megatrend Hotellerie

Wenn Sie ein erfolgreiches Unternehmen führen wollen, und zwar nicht nur für ein paar Jahre, sondern für Jahrzehnte, spielen globale Trends eine sehr wichtige Rolle. Natürlich wirken sie sich erst mittel- und langfristig aus, aber darum geht es ja auch!

Im heutigen und in unseren nächsten Blogs möchten wir Ihnen über wichtige, globale Megatrends informieren und welchen Einfluss sie auf die Hotelbranche haben. So kommen wir schon zum 1. Megatrend:

MEGATREND 1: GLOBALISIERUNG UND URBANISIERUNG

Die Globalisierung und Urbanisierung sind einer der Megatrends unserer Zeit! Unsere Städte wachsen, verändern ihre Strukturen und werden multikulturelle Metropolen, die immer mehr Menschen anziehen.

Gerade in der Hotellerie sprechen die Trends für sich: Schon heute kommen nur noch 50% der Reisenden aus „dem Westen: Europa und Amerika“. Ab 2035 werden es nur noch 35% sein. Es entsteht eine neue globale Mittelschicht mit riesigen Absatzmärkten. Wenn wir immer die ferne Zukunft im Auge behalten, dann werden die Dinge sehr deutlich: Im Jahr 2050 werden mehr als 70% der Weltbevölkerung in den Städten leben!! Das bedeutet, dass die Städte immer größer und dichter, aber auch intelligenter und grüner werden.

Was bedeutet dieser Megatrend für die Hotellerie?

Die Urbanisierung, insbesondere in unseren dicht besiedelten westlichen Städten, ist räumlich begrenzt. Daraus resultiert der Wunsch, den vorhandenen Raum intelligent zu nutzen. Wohn- und Gewerberäume gehen zunehmend ineinander über. Verschiedene Kulturen teilen sich den Lebensraum, was den typischen Charakter verändert. So entsteht für uns das Urbane – und daraus wiederum ein neuer Lebensstil, der „Urban Lifestyle“. Die Größe des Hotelzimmers wird nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen. Hingegen muss die Qualität der Zimmer ständig verbessert werden.

Die neuen Reisenden machen sich frei von sozialen Zwängen; sie sind Individualisten und verfolgen einen flexiblen Lebensstil. Es erfolgt eine Verschiebung von Fremdbestimmung zu Selbstbestimmung. Der Begriff „ICH“ wird immer wichtiger. Somit wären wir beim nächsten Megatrend, nämlich der Individualisierung:

MEGATREND 2: INDIVIDUALISIERUNG

Reisende möchten etwas Besonderes erleben, genießen und immer dort sein, wo es vibriert. Sie möchten sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen, die eigenen Bedürfnisse erkennen und die eigenen Werte leben (Achtsamkeit). Die Persönlichkeitsentwicklung steht dabei im Vordergrund (Meditation, Yoga). Dinge selbst zu tun, also „do it yourself“, ist ein großer Bedeutungswandel (zB Gartenarbeit, Kochen, Backen, Basteln).
„Besser statt mehr“ (zB Hochwertiges Fleisch, aber weniger. Mehr Grünflächen in der Stadt statt mehr Einkaufszentren) und „andersartig und neuartig sein“ finden sich in dieser Lebensform wieder – also eine Abgrenzung vom Mainstream.

Genau das muss ein Hotel für den zukünftigen Reisenden ausdrücken. Gefragt sind also Konzepte, die kulturelle und soziale Vielfalt feiern und klug interpretieren. Die Leichtigkeit, die dadurch im Hotel entsteht, spüren auch die Mitarbeiter, und so geben auch sie dieses Lebensgefühl intuitiv an die Gäste weiter.

Im nächsten Blog geht es um einen weiteren globalen Trend, nämlich den Megatrend „Landlust“ und das Thema Ökologie.


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MEGATRENDS Teil 1/8: Warum in Hotelmarketing investieren?

Hotel der Zukunft

Dank der unendlichen Möglichkeiten der Online-Welt gibt es heute unzählige Marketing-Möglichkeiten. Doch genau darin liegt die Herausforderung: Welche Marketingmaßnahmen sollten Sie für Ihr Hotel, Ihre Frühstückspension oder Ihr Gasthaus ergreifen und lohnen sich diese?

Durch verstärkte Marketinganstrengungen mit aktuellen Produkten und Dienstleistungen können zusätzliche Marktanteile in bestehenden Märkten gewonnen werden, was zu:

  • Erhöhten Buchungen/Verkäufen
  • Abwerben von konkurrierenden Kunden
  • Besserer Kapazitätsauslastung
  • Akquisition von Neukunden
    führen wird.

Ihre Kunden sind zunehmend resistent gegen Marketingmaßnahmen? Sie neigen dazu, sie als irrelevant zu bezeichnen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Kunden zielgruppenspezifisch (oder sogar persönlich) ansprechen und Ihre Versprechen einhalten.

Wie funktioniert gutes Marketing? Wie sollen wir vorgehen?

Aufbau der Marke / USP
Um erfolgreich zu sein und aus einem „einfachen Unternehmen“ eine Marke zu machen, braucht man ein passendes Konzept und ein Alleinstellungsmerkmal, sprich einen USP.

Definieren der Zielgruppe
Damit Sie Ihre Kunden zielgruppenspezifisch (oder sogar persönlich) ansprechen können, müssen Sie zuerst definieren, wer Ihre Zielgruppe ist.

Differenzierung / Mut zur Veränderung
Es ist wichtig, eine einzigartige Differenzierung zu schaffen. Differenzierung ist möglich durch exzellente Qualität, überdurchschnittlich viel Zeit für Kunden zu haben und Mitarbeiter, die dem Kunden die Vision zu 100% weitergeben.

Positionierung (SWOT-Analyse)
Die SWOT-Analyse befasst sich zum einen mit den Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens, zum anderen mit den Chancen und Risiken des Marktes. Die Analyse dient der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen im Markt.

Nische finden
Ob Sie Ihre Nische oder Ihre Zielgruppe definieren, Sie versuchen immer, sich auf eine bestimmte Kundengruppe zu spezialisieren. Sie entscheiden sich bewusst für einen bestimmten Teilmarkt, der spezielle Kenntnisse erfordert und für Mitbewerber weniger attraktiv ist bzw. diese einen solchen Schritt nicht wagen.
Um das damit verbundene Risiko zu reduzieren, sollten wir uns für eine Multi-Nischen-Strategie entscheiden oder einfach nach einem Alleinstellungsmerkmal (USP) suchen.
Dieser USP kann das Design, der besondere Service oder die günstige Lage sein (apropos Lage: Wir können den Nachteil in einen großen Vorteil verwandeln…) und das Kerngeschäft ausbauen: zum Beispiel einen eSports-Raum.

In unseren nächsten Blogs schauen wir uns die globalen Megatrends an und wie sie die Zukunft der Hotellerie beeinflussen.

 

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Erfolgreicher Familienbetrieb Teil 3/3

Ratko Medienagentur

Nach den Strategien und der Positionierung möchten wir in unserem Teil 3 über die SWOT-Analyse und unser Fazit berichten:

SWOT-Analyse
Bei der SWOT-Analyse geht es einerseits um die Stärken bzw. Schwächen des Unternehmens, andererseits um die Chancen bzw. Risiken des Marktes. Die Analyse dient zur frühzeitigen Erkennung von Veränderungen des Marktes und ist eine ganz wunderbare Methode, um Ihr Projekt (oder auch Unternehmen, Konzept … ) einer Bestandsaufnahme zu unterziehen.

Die Begriffe dieser 4 Kategorien werden in der Reihenfolge der Wichtigkeit sortiert:

Stärke, Schwächen, Risiken und Chancen

International vertreten
Kreditwürdigkeit
Betriebsgröße
Reputation
Hotelsoftware
Öffnungszeiten
Konkurrenz
Budget
Qualitätsanforderungen
Regionalität
Lage
Verkehrsanbindung
Zimmerausstattung
Mitarbeiter
Atmosphäre
Individualität
Bezahlung
Nachhaltigkeit

Liquidität
Preise
Standort
Verkehrsanbindung
Kundenvertrauen
Mitarbeitermotivation
Beschwerdemanagement
Reaktionsmöglichkeiten
Reputation
Saisonale Abhängigkeit
Konkurrenz
Bekanntheitsgrad
Nischen
Persönliche Atmosphäre
Familiäre Führungsstruktur
Aufstiegsmöglichkeiten
Fachpersonal
Bekannte Gesichter
Kunden Bewertungen

Die Methode dient dazu,

  • Ihre Stärken auszubauen
  • Ihre Schwächen zu minimieren
  • Ihre Chancen zu nutzen und
  • Bedrohungen zu identifizieren.

 

Fazit
Wichtig ist für Privathotels ein klares Konzept, das qualitativ hochwertig vermarktet wird. Ein hohes Maß an Gastfreundlichkeit und ein außergewöhnlicher Service der Mitarbeiter sind hierbei das Erfolgskonzept der Zukunft. Auch einzigartige Dienstleistungen schaffen, individuell auf Gästewünsche eingehen und ein gleichbleibendes Qualitätsniveau zu schaffen, garantieren Erfolg.

Ergebnis
Die Individualhotellerie sollte die Markenhotellerie zwar auch als Konkurrenz sehen, dennoch kann sie sich viel von den Strategien und Ideen abschauen.

Zusammenfassung
Das einzige Problem ist, dass viele Individualhotels keinem klaren Konzept nachgehen und so viele Gäste an Kettenhotels verlieren. Die Internetpräsenz ist wichtiger denn je, denn der Großteil an potenziellen Gästen bucht nicht mehr per Telefon, sondern aufgrund der Zeitersparnis im Internet.

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Erfolgreicher Familienbetrieb Teil 2/3

Ratko Medienagentur

Die Vor- und Nachteile eines Privathotels bzw. Familienbetriebes haben wir im ersten Teil unseres Blogbeitrages „Erfolgreicher Familienbetrieb“ vorgestellt. Nachfolgend möchten wir über Strategien und die Positionierung erzählen:

Strategien

1. Durch verstärkte Marketinganstrengungen mit aktuellen Produkten und Dienstleistungen, können in bestehenden Märkten zusätzliche Marktanteile gewonnen werden und dadurch ein Zuwachs an Buchungen, das Abwerben von Konkurrenzkunden und die Gewinnung von Nicht-Kunden umgesetzt werden. 

2. Dass sich das Unternehmen auf ein völlig fremdes Gebiet begibt und sein Kerngeschäft verlässt.

3. Bei der Nischenbearbeitung wird der Versuch unternommen, sich als Unternehmen auf eine bestimmte Kundengruppe zu spezialisieren. Das Unternehmen entscheidet sich bewusst für einen bestimmten Teilmarkt, der spezielle Kenntnisse erfordert und für größere Unternehmen weniger attraktiv ist.  Um das damit verbundene Risiko zu verringern, wenden viele Betriebe eine Mehr-Nischen-Strategie an oder suchen lediglich ein Alleinstellungsmerkmal, den USP (Unique Selling Proposition). Dieser USP kann das Design, den besonderen Service oder aber die günstige Lage eines Hotels sein.  

Positionierung 
Gäste reagieren zunehmend resistent auf Marketingmaßnahmen. Sie stuften diese eher als irrelevant ein. Umso wichtiger ist für die Hoteliers, ihre Gäste zielgruppenspezifisch anzusprechen und klar das Markenversprechen zu erfüllen.

Die Hotelgäste sind durch die neuen Technologien informierter, die Angebote werden transparenter. Kettenhotels punkten dabei durch ihre Preise, ihr Markenversprechen sowie Kundenbindungsprogramme. Und um dies bekannt zu machen, verfügen sie auch noch über entsprechende Marketingbudgets.   

Ohne ein entsprechendes Konzept und eine bestimmtes Alleinstellungsmerkmal, den USP (Unique Selling Proposition), wird es für Hotels am Markt beinahe unmöglich erfolgreich zu sein. Als Unternehmen sollte man sich nicht an den Wettbewerbern orientieren, sondern seine ganz eigene Differenzierung erschaffen. Differenzierung ist möglich durch Qualität, Zeit, also beispielsweise die Schnelligkeit bei Check-in und Check-out und durch den Preis.  

„Positionierung ist das Bestreben des Unternehmens, sein Angebot so zu gestalten, dass es im Bewusstsein des Zielkunden einen besonderen und geschätzten sowie vom Wettbewerber abgesetzten Platz einnimmt.“  

Im letzten Blog der Reihe „Erfolgreicher Familienbetrieb“ geht´s dann um die SWOT-Analyse und unser Fazit.

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Erfolgreicher Familienbetrieb Teil 1/3

Ratko Photography

Sind Privathotels bzw. Familienbetriebe eigentlich erfolgreicher?

Privathotels bestechen vor allem durch ihre Individualität. Den Privathotels stehen Markenbetriebe gegenüber, deren Anzahl an betriebenen Häusern sich in den letzten 25 Jahren versechsfacht hat. Bei der Analyse zur Festlegung der Stärken und Schwächen  steht an erster Stelle die Vision, d.h. die Frage, in welche Richtung sich das Unternehmen entwickeln möchte. Welche Einstellung, Überzeugung und Philosophie hat das Unternehmen? Sie dient als Grundorientierung für die Mitarbeiter, aber auch für die Gäste soll die Vision sichtbar gemacht werden.

Das Konzept, das ein Hotel einzigartig werden lässt, entsteht durch besondere Marketingmaßnahmen, die Auswahl der Zielgruppe, Unique Selling Proposition sowie eine Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategie. 

Vorteile der familiengeführten Betriebe:

  1. Erhalt des gesamten Gewinns für den Unternehmer
  2. Alleinige Entscheidungsfreiheit des Eigentümers
  3. Persönliche Atmosphäre 
  4. Flache Hierarchien
  5. Hohe Flexibilität im Einsatz der Mitarbeiter 
  6. Schnelles Reagieren auf Gästewünsche
  7. Direktkontakt zum Gast 
  8. Persönliche Anwesenheit des Hoteliers 

Nachteile der familiengeführten Betriebe:

  1. Volle Verantwortung 
  2. Volle Haftung für den Erfolg des Unternehmens
  3. Permanent überlastet sein
  4. Für strategisches Herangehen aufgrund der überwiegenden Tagesaufgaben keine Zeit
  5. Finanzieller Aspekt kann Schwierigkeiten mit sich bringen 
  6. Gefahr der Verschuldung 
  7. Betriebswirtschaftliches Denken aufgrund mangelnden Wissens 
  8. Nachfolgeregelung, Kinder möchten nicht in den Familienbetrieb einsteigen
  9. Ständige Anwesenheit im Betrieb 

Im nächsten Blog erzählen wir mehr über erfolgreiche Marketingstrategien und die Positionierung zum Thema Familienbetrieb.

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Todsünden der Hotellerie Teil 2/2

Um dem langsamen Sterben von Restaurants, Hotels und Lokalen entgegenzuwirken, hat der Kärntner Autor und Werbestratege Alois Gmeiner eine Todsündenliste der heimischen (und internationalen) Hotellerie und Gastronomie erstellt. Im 1. Teil unserer Blog-Reihe „Todsünden der Hotellerie“ haben wir Ihnen schon einige Punkte vorgestellt, wie man es definitiv NICHT macht. Wir sind beeindruckt von seinen teilweise skurrilen Maßnahmen und möchten sie euch auf keinen Fall vorenthalten:

Todsünde 6: Internet bringt doch nix!
Ach du meine Güte! Alle Welt ist im Internet und ich verkaufe sogar meine Bücher bis nach Amerika – ohne in Amerika überhaupt Werbung dafür zu machen. Ganz einfach, weil man unter bestimmten Stichworten meine Bücher findet. Und genau das macht und kann das Internet. Aber wenn Sie nichts über sich erzählen, dann werden Sie auch nicht gefunden werden. Und auch klar ist, dass das Internet nichts bringt, wenn die Homepage alte Fotos und ein paar 08/15-langweilige Werbe-Bla-Bla-Sätze in die Homepage schreiben. Eine gute Homepage soll den Besucher anregen, er soll zuerst „schauen“ und dann „lesen“. Denn Internet ist auch und vor allem das größte Informationsmedium der Welt. Und zwar nicht nur, was man in ihrem Hotel machen kann, sondern vor allem, was man in der Umgebung Ihres Hotels alles finden kann. Verlinken Sie um Gottes Willen nur ja nicht auf die Seite der Gemeinde oder Ihren Touristenbüros, denn dann haben Sie ihren potentiellen Gast wahrscheinlich schon gleich wieder verloren. SIE MÜSSEN IHM DIE WUNDER IHRER GEGEND ZEIGEN!
Tipp: Machen Sie doch Ihre eigenes Hotel-Buch oder Restaurant-Kochbuch, egal ob als echtes Buch oder als eBook (mit Infos zu ihrem Hotel, aber natürlich auch über die ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten in ihrer Umgebung). Ein Kindle-Ebook kann von überall auf der Welt downgeloaded werden und wirbt damit für Sie und Ihr Haus. Gerade arbeite ich an einem Kindle-Buch über Kutna Hora – dem berühmten Beinhaus in Tschechien. Vor 2 Wochen war ich zum Fotoshooting, in 2 Wochen ist das Buch fertig. So schnell geht das! Meine Klienten sind immer ganz erstaunt, wenn ich Ihnen erzähle, wie schnell und günstig so ein Kochbuch erstellt werden kann. Man muss aber natürlich wissen, wie es gut und günstig machbar ist. Und eines sage ich Ihnen auch noch – ein Prospekt wird weggeworfen – ein Buch bleibt – für EWIG!

Todsünde 7: Neue Ideen – Des trau i mi nit
Motto: Was tata na die Nachbara saga? Der Gründer der ersten Babyhotels, wurde in der eigenen Gemeinde ausgelacht. Der Macher des ersten Indoor-Hallenbades an einem Kärntner See als Spinner tituliert (das war Mitte des letzten Jahrhunderts) und noch vor 2-3 Jahren haben die ideenlosen Konkurrenten das Maul darüber zerrissen, als ein Hotelier auf die Idee kam, das Seewasser vor seinem Hotel für seine Gäste anzuwärmen. Nach den ersten Erfolgen hat keiner mehr gelacht – sondern sind meist nur ungeschickt hinter dem Trend hergelaufen.
Tipp: Für neue Ideen brauchen Sie Mut! Aber dieser Mut zahlt sich fast immer aus – und zwar durch gute Umsätze, während jene, die gelacht haben, bei der Bank betteln gehen müssen.

Todsünde 8: Für PR bin ich zu klein
Ich habe gerade, gemeinsam mit den Konditoren von Schweiger-Eis in Salzburg die „Vizekanzler-Torte“ entwickelt und Sie dem neuen Vizekanzler Mitterlehner gewidmet. Geben Sie einfach mal bei Google „Vizekanzler Torte“ ein – vielleicht noch Mitterlehner – und schon finden Sie die Pressemeldung inklusive Fotos. So einfach, so simpel, so günstig, so effektiv kann PR sein.Tipp: Egal ob große Hotelkette, kleine Pension oder Pizzeria, jeder kann in die Medien kommen, wenn er weiß, wie die Medien funktionieren. Ideen sind auch hier der wichtigste Treibstoff. 

Todsünde 9: Werbung ist doch viel zu teuer
Nein, nein, nein! Sie können heute mit einem Budget von 1 bis 10 Euro pro Tag effektiv werben. Und das bringt Ihnen auch wirklich neue Interessenten und Gäste. Wenn Sie aber glauben, damit ein Hotel mit 100 Betten füllen zu können. Sorry, nein! Da brauchts ein bisschen mehr. Von nichts kommt eben nichts. Für Wunder sind andere zuständig!Tipp: Es gibt (vor allem im Internet und mittels Online-PR) Möglichkeiten, mit extrem wenig Budget hocheffizient für seinen Betrieb zu werben – auch mit nachvollziehbaren Ergebnissen. Denn die sind natürlich bei jeder Werbeaktion das Um und Auf.

Todsünde 10: Na gut, mach ma halt einmal was

Ich habe solche Klienten leider immer wieder. Ich mache eine Werbeaktion oder PR-Aktion für meine Klienten und juhuu – es funktioniert. Nach einem Jahr kommt der Kunde wieder. Herr Gmeiner, hat ja alles super funktioniert, aber jetzt wird’s immer weniger. Ja hallo, keine Zaubereien erwarten.Tipp: Einmal Werbung oder PR – super Sache, aber nur steter Tropfen höhlt den Stein und bringt laufend Nachfrage. Aber es gibt ein paar Möglichkeiten für nachhaltige und Rund-um-die-Uhr-Werbung, die der Werbetherapeut entwickelt hat.

Na, erkennen Sie eine oder mehrere dieser Todsünden aus dem eigenen Umfeld?
Dann sollten Sie schnell mal überlegen, was man besser oder anders machen könnte und sollte. Denn der Gast wartet nicht. Der will nur und ausschließlich ein tolles, aufregendes, ungewöhnliches, lustiges, romantisches, ruhiges oder wildes Urlaubserlebnis.

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Todsünden der Hotellerie Teil 1/2

Sie sind Hotelbetreiber oder Gastronom und Ihnen laufen die Kunden weg?
Der Kärntner Autor und Werbestratege Alois Gmeiner hat eine Todsündenliste der heimischen (und internationalen) Hotellerie und Gastronomie erstellt. Seine „böse“ und durchaus unterhaltsame Branchenkritik soll wachrütteln und motivieren, etwas an Ihrer Werbestrategie zu verändern. Wir sind begeistert von seinen todsicheren Tipps, wie man sich definitiv keinen neuen Gäste ins Haus lockt:


Todsünde 1: Ich bin der König meiner Gäste 
Motto: Ich weiß, was meine Gäste wollen! Eine der ganz großen Killerphrasen in der Gastronomie. Selbstherrlichkeit ist der erste Schritt in den Untergang. Wer von oben auf seine Gäste blickt, wie auf sein Volk, oder gar wie auf Untergebene, der darf sich nicht wundern, wenn er eben nicht mehr weiß, was seine Gäste wollen und warum immer weniger von diesen Gästen auch kommen? Vielleicht sollte man einfach mal nachfragen, warum die ehemaligen Stammgäste nicht mehr buchen? Die Antworten – und das garantiere ich – werden den König überraschen und demütig werden lassen. Scheinbar ging irgendwann mal, die Verbindung zu den Gästen verloren. Im täglichen Alltag kam das „Gspür“ abhanden. Das gilt es wieder zu finden, damit sich wieder der GAST als König fühlen darf.Tipp: Nicht selbstherrlich sein. Nicht alles besser wissen wollen. Ihre Gäste (und vor allem jene, die nicht mehr zu Ihnen kommen) sind der Gradmesser für die Änderungen, die gemacht werden müssen.

Todsünde 2: Wir machen das schon seit 50 Jahren so
Motto: Der Papa hat’s so gemacht, und da Opa auch! Schön für Papa und Opa, aber die Zeiten haben sich noch nie so schnell geändert, wie in den letzten 10 bis 20 Jahren. Vor 30 Jahren war „Dosenfutter“ für Touristen noch kein Problem – auch in der gehobenen Gastronomie. Heute ist das auf mittlere und längere Sicht der Todesstoß für die meisten Unternehmen. Warum soll ich 20 Euro für ein Essen bezahlen, wenn auf dem Teller Röstinchen oder Kroketten von der Metro oder von Billa liegen. Darauf gilt es zu reagieren. Und noch was – Opa und Papa wissen nicht mal, wie das Internet funktioniert – wie sollen die dann wissen, wie der moderne Gast funktioniert und der seine Urlaubspläne plant? Wissen Sie, wann ich selbst meinen letzten Urlaub aufgrund einer normalen Hotelanzeige gebucht habe – vor 20 Jahren. Meine Auswahlkriterien sind Homepage, Hotelsuchmaschinen, Presseberichte über „besondere“ Hotels oder Locations, und Google-Suche. Basta! Tipp: In die Zukunft denken – neue Ideen für neue Gäste! Je ungewöhnlicher, desto besser. Denn nur frische Ideen heben einen Betrieb aus der Masse hervor und machen ihn einzigartig!

Todsünde 3: Präsentation im Internet passt scho
Viele Gastronomen setzen immer noch zu sehr auf die „alten“ Medien – Prospekte und Broschüren. Klar, die sind wichtig. Aber in meinen Büchern schreibe ich derzeit ganz klar. Eine Homepage ist heute wichtiger als eine Visitenkarte. Denn eine Visitenkarte (oder eben auch einen Prospekt) kann ich nur einer einzigen Person „übergeben“. Meine Präsentation im Internet richtet sich an Tausende. Gerade war ich in Florenz und habe (natürlich im Internet) Hotels verglichen. Es ist für mich unfassbar, welche besch…. Fotos Hotels als Präsentation über ihr Haus ins Internet stellen. Teilweise sieht man den Fotos an, dass sie vor 20 Jahren aufgenommen wurden. Teilweise ist nicht mal das Bett sauber aufgebettet und voller Falten. Ja Himmel nochmal – wer soll denn da Lust bekommen, Gast zu werden? Als Low-Budget-Werbeprofi würde ich hier ansetzen und versuchen – mit einfachen Mitteln – die Zimmer aufzupeppen und einmalig zu machen. Das mache ich gerade Zimmer für Zimmer im Kinderhotel Sailer in Tirol. Die etwas abgewohnten Zimmer werden Kindgerecht modernisiert – und zwar ohne teure Neuanschaffungen – nur mit etwas Kreativität (sie würden staunen, was da alles mit ein paar Hundertern möglich ist).Tipp: Vielen Gastronomen ist es immer noch nicht klar, aber eine Homepage ist ihre weltweite 24 Stunden, 7 Tage die Woche und ganzjährige Präsentation nach außen. Also, machen Sie was draus. Eine HP ist – richtig eingesetzt – eine Goldgrube, oder – falsch eingesetzt – ein Todesstoß. Zeigen Sie Videos – zeigen Sie schöne, ungewöhnliche Fotos – zeigen Sie das Besondere – sie müssen es nur suchen.

Todsünde 4: Jagt die Ideen aus unseren Dörfern
Motto: Und aus unseren Köpfen, möchte man dazu sagen. Gerade jene, die sich über den neuesten Wagen und seine vielen Features und kleinen Besonderheiten freuen, sind die Stursten, wenn es darum geht, neue Ideen für die eigenen Gäste zu akzeptieren und zu finden. In Tirol war ich Ideengeburtshelfer, um aus einem 08/15-Hotel ein Heu-Hotel bzw. Stoamandl-Hotel zu machen. Ohne Ideen geht es heute nirgendwo. Bleiben Sie am Puls der Zeit – sehen Sie sich um – machen Sie auch selbst Reisen in Tourismus-Hot-Spots und LERNEN Sie! Ich warte immer noch auf die Möglichkeit in Salzburg ein „Sound of Music“-Hotel zu erschaffen oder in Wien ein Sissi-Hotel mit allem kitschigen Drum und Dran. Ich habe gerade gelesen, ein innovativer chinesischer Geschäftsmann verkauft in Wien Urnengräber an seine Landsleute, die direkt neben den Gräbern berühmter Musiker liegen. Tolle Idee – aber haben Sie eigentlich schon eine Idee, um aus der gelben Gefahr eine gelbe Einnahmequelle zu machen? Denn die Chinesen werden immer kaufkräftiger und werden in einigen Jahren die Russen und Deutschen als Gäste ablösen.Tipp: Lassen Sie sich inspirieren. Die Ideen liegen buchstäblich auf der Straße – man muss sich aber bücken oder darf sie nicht einfach übersehen.

Todsünde 5: Der neue Gast? Kenn ich nicht, will ich nicht!
Ein Dach über dem Kopf – mehr wollten die Gäste früher nicht. Heute sieht die Sache schon anders aus. Es geht soweit, dass die Gäste heute sogar für ein Hotel zahlen, das KEIN DACH über dem Kopf bietet, sondern innovative neue Schlafplätze. Egal ob in Eishöhlen, auf Baumhäusern, in Betonröhren, in Waggons oder LKWs. Denken Sie quer – oder lassen sie quer denken. Je ungewöhnlicher, desto besser – vor allem für die PR-Arbeit.
Tipp: Wichtig – denken Sie bei diesen „skurrilen“ Ideen niemals an den Umsatz mit dieser Idee. Die Idee eine Eishöhle, ein Baumhaus, einen ehemaligen Schützengraben (wir haben immer noch 100 Jahre 1. Weltkrieg) oder einen Heustadel für die Übernachtung Ihrer Gäste einzurichten, wird Ihnen nicht die Taschen füllen, aber es sind einfache, meist sehr günstige Ideen, um die Presse auf sich aufmerksam zu machen. Und damit hat sich der Aufwand wieder gelohnt, denn viele kommen dann gerade deshalb in ihr Hotel, um eine Nacht in einem typischen Schützengrabenunterschlupf zu übernachten.

Neue Todsünden folgen in den nächsten Tagen im 2. Teil der Todsünden in der Hotellerie…

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