10
Jan

Familien- und Gruppenfotos richtig machen

Familien- und Gruppenfotos richtig machen

Es war noch nie so einfach von sich und seinen Liebsten Fotos zu machen.

Trotzdem werden für die Wohnung großteils nur Fotos vom Profifotografen eingerahmt und aufgehängt. Mit ein paar einfachen Tipps ist es jedem möglich seine Freunde zu fotografieren. Folgende Dinge sollten wir beachten: Bei stehenden Personen nie zwischen Füßen und Knien abschneiden, sondern immer am Oberschenkel! Bestenfalls die Person nicht in der Mitte, sondern im Bilddrittel (horizontal und vertikal!) positionieren, so dass die Blickrichtung der Person auf die freie Hälfte des Bildes geht. Als Fotografen müssen wir „in die Knie gehen“ und Kind(er) in Augenhöhe fotografieren. Vogel oder Froschperspektive vermeiden. Den Fokuspunkt dürfen wir nicht der Kamera überlassen. Unbedingt achten, dass die Schärfe direkt beim Auge der Person liegt. Jetzt können wir unserer eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Je nachdem ob die „Landschaft“ im Hintergrund interessant oder wichtig ist, entscheiden wir, ob mit Tele (Zoom) fotografiert wird oder nicht. Je mehr Zoom, umso mehr wird die Person zur Geltung kommen und der Hintergrund wird zunehmend unscharf. Gerade im Urlaub möchte man oft die tolle Kulisse dokumentieren. Solche Fotos fotografieren wir deutlich weitwinkliger, also mit keinem oder wenig Zoom und vor allem mit hoher Blende. Blenden ab 11-16 eignen sich nicht nur hervorragend für solche Bilder, sondern auch für Gruppenfotos mit vielen Personen.

Gruppenfotos mit Selbstauslöser: Wie gehen wir hier vor?

Zuerst müssen wir uns ohne Personen für einen schönen Hintergrund entscheiden. Dabei achten wir, dass die Gruppe, die sich gleich vor die Kamera stellt nicht von der Sonne geblendet wird. Profifotos entstehen eigentlich bei Gegenlicht, d.h die Sonne scheint zur Kamera. Ohne zusätzlichen Blitz wird es sehr schwer sein, die passende Belichtung zu finden. Nicht vergessen einen Platz für sich, also den Fotografen im Bild einzuplanen! Den Selbstauslöser betätigen. Natürlich kommt das „perfekte Foto“ nicht direkt aus der Kamera. Ein wenig Bildbearbeitung gehört heutzutage dazu. Bei mir gibt es kein Foto, das nicht bearbeitet wird. In diesem Fall mit Gegenlicht sollte man dunkle Töne ein wenig aufhellen und umgekehrt Gegenlicht von der Sonne ein wenig reduzieren. Damit wird der Hintergrund mit Landschaft und evtl. Wolken mehr betont. Für dieses Foto reicht eine Kamera mit eingebautem Blitz.