Ist das Mittelformat bereits gekommen?

Nein, definitiv nicht. Es ist mit großen Schritten im Anmarsch, aber immer noch weit weg vom breiten Publikum.

Wer braucht überhaupt noch Mittelformat, wenn man mit Kleinbildkameras schon über 50MP hinbekommt? Mehr Auflösung braucht kein Mensch. Ja, das stimmt, aber der optische Eindruck, der ein Profi mit einer Mittelformat-Kamera hinterlässt ist einfach nicht zu übersehen. Oft weiß man nicht was anders ist, aber es ist einfach ein geiles Bild. Ich liebe es… Nicht nur die Tiefenschärfe, sondern viel mehr der weiche Look, der bei Portraits den Beobachter mit vielen Details verzaubert, die man sonst übersehen würde. Man darf nicht vergessen, dass im Moment das Mittelformat nur von absoluten Profis konsumiert wird und dementsprechend die perfekten Ergebnisse nicht nur Mittelformatsensoren zuzuschreiben sind. Die Billigsten gibt es schon unter 5000€, also es wird nicht mehr lange dauern.

Alle großen Hersteller sind schon dabei etwas in diese Richtung vorzustellen. Spätestens in 2-3 Jahren wird es so weit sein: Das erste Mittelformat unter 2000€. Traum oder Wunsch, die Zukunft wird uns die Antwort geben…

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Sensor im Vergleich: Welcher lohnt sich wirklich?

Was ist besser: Großer Sensor mit viel Datenmenge, schwer zum Fokussieren oder kleiner Sensor, keine Tiefenschärfe, kein Filmischer Look?

Das muss jeder für sich entscheiden. Ich denke alles bis 4/3 Zoll ist noch als klein zu bezeichnen. Ab APS-C über Vollformat bis zum Mittelformat zählt als groß, Profi und teuer. In der Regel kommen noch gute Objektive und teure Speichermedien mit schnellen Speicherraten dazu.
Gute, sogar spitzen Ergebnisse erzielt man schon mit Smartphones. Will man mehr, sollte man tief in die Tasche greifen. Aber wenn die Kasse nicht so voll ist, dann geht´s auch anders:

Einfach viel Zeit in ein Videoschnitt-Programm investieren und hinterher aus durchschnittlichem Material das Maximum herausholen. Das geht bei Filmen am besten mit der kostenlosen Version von DaVinci Resolve 15. Für Fotos gibt es zum ADOBE Lightroom keine Alternative.

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Tiefenschärfe im Bild – HUAWEI Mate20 Pro

Oder doch lieber ein iPhone XS? Etwas, was zuvor nur die besten und lichtstarken Objektive in Verbindung mit großen Kamera-Sensoren machen konnten, macht jetzt einfach die Software oder drei Objektive.

Beim iPhone XS funktioniert das noch nicht perfekt, aber beim HUAWEI Mate 20 Pro bekommt man mit 3 Leica Objektiven traumhafte Ergebnisse. Ich bin selber beeindruckt von der Technik, die HUAWEI in diesem Smartphone einsetzt. Egal ob Porträt- oder Blenden-Modus: Beide liefern Ergebnisse, die für direkte Instagram-postings perfekt sind. Sie wählen einfach mit dem Finger aus, welcher Bereich scharf sein soll. Die restliche Arbeit machen die anderen zwei Objektive mit extremer Unschärfe. Das Bildergebnis sieht am Smartphone fast perfekt aus. Leider sieht man am großem Bildschirm die zum Teil unsaubere Prozessor Arbeit. Hingegen der 40MP Fotomodus vom Mate 20 Pro inkl. Nachtmodus machen ihn zum klaren Sieger.

Sorry iPhone XS, man kann nicht immer gewinnen…

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Erfahrungen mit Profoto A1 und B10 Lichtsystem

RATKO_ProfotoA1

Selten hat ein Blitzsystem so eine Revolution verursacht wie Profoto mit dem A1 und B10 System. A1 hat die Systemblitze von renommierten Herstellern wie Canon, Nikon, Panasonic, Olympus sowie Sony so in den Schatten gestellt, dass ich mir gut vorstellen kann, dass sie langfristig auch auf solche Systeme umstellen müssen.

Die Vorteile liegen direkt auf der Hand: Ein eingebauter Akku, schnelle Blitzreihenfolge, mehr Leistung, diverse Lichtformen einfach per Magnet zu montieren usw. Ein Studioblitz, der in dieser Größe in der Natur einsetzbar ist, ist einfach der Wahnsinn. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einer wunderschönen Landschaft, Fotomodels sind da, die Sonne scheint von hinten, als Hintergrund verschneite Berge und strahlend blauer Himmel – einfach traumhaft. Jetzt entfesselt fotografieren mit einer Blitzanlage, die genauso groß ist wie ein Systemblitz, aber ein Ergebnis liefert wie ein Studioblitz! Etwas anderes kann man sich bei exklusiven Hochzeits-Fotoshootings oder bei Familien-Portraits nicht wünschen. Mit minimalem Gewicht zum maximalen Ergebnis! Ein Muss für alle Natur- und Eventfotografen! Auch als Dauerlicht kann es für kurze Clips von Videografen sehr gut benutzt werden.

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Fotografieren bei wenig Licht

Fotograferen bei wenig Licht

Schwierig aber beherrschbar, definitiv die Königdisziplin!

Auch Berufsfotografen bekommen feuchte Hände, wenn wenig Licht zur Verfügung steht. Mit guter Technik und ein paar Tricks können wir auch gute, vor allem kunstvolle Fotos machen.

Prinzipiell müssen wir entscheiden: Möchte ich mit Kunstlicht mein Motiv ausleuchten oder das Ambiente so dokumentieren wie meine Augen es gerade erleben? Wie die zweite Variante (ohne Blitz) funktioniert, erkläre ich euch in diesem Beitrag.

Zuerst die Technik: Je lichtstärker das Objektiv ist, desto größer ist der Sensor der Kamera und umso mehr Licht kann ich empfangen. Wenn wir aus der Hand fotografieren, ist es unser Ziel, Verwackelungen durch kurze Verschlusszeiten zu verhindern. In der Regel bewältigen nur große Spiegelreflexkameras mit lichtstarken Objektiven diese Aufgabe ohne Kompromisse. Normalsterbliche Kameras und Handys dagegen erhöhen die Sensor-Licht-empfindlichkeit (ISO Wert) und schaffen damit Spielraum für höhere Verschlusszeit. Das Ergebnis sind sehr „verrauschte“ Fotos ohne Kontrast und wenig Farben!

Was müssen wir nun tun, um klasse Fotos ohne teure Ausrüstung bei wenig Licht zu bekommen? Zuerst eine stabile Lage für Arme und Kamera einnehmen. Am besten ein „kleines“ Stativ benutzen oder die Kamera z.B. am Tisch fixieren und den Selbstauslöser einschalten. Blitz in jedem Fall ausschalten! Wenn möglich eine lange Verschlusszeit einstellen (1/30 Sec. oder noch länger). Personen die fotografiert werden bitten, sich nicht zu bewegen damit sie auf dem Bild nicht verschwommen werden. Ihr werdet begeistert sein. Wer eine gleiche Einstellung für Aufnahmen in der Dämmerung (mind. 1 Sec. Verschlusszeit) oder in der Nacht (zwischen 5 Sec. und 30 Sec. Verschlusszeit) probiert, bewegt sich in einer neuen Dimension, das macht Spaß. Habt ihr gewusst, dass die schönsten Aufnahmen in der „Blaustunde“ entstehen? Blaustunde bedeutet: eine Stunde vor und eine Stunde nach Sonnenuntergang. Mit dieser Technik werden eure Urlaub- und Familienfotos nicht mehr gnadenlos gelöscht, sondern bekommen den schönsten Platz in der Wohnung.

Apropos Urlaub: bei Sonnenuntergängen mit Personen im Vordergrund müssen wir in jedem Fall den Blitz einschalten, falls man noch Gesichter erkennen möchte. Ist das Ziel nur noch schwarze Umrisse von den Personen zu bekommen, muss der Blitz ausgeschaltet sein. Es funktioniert also immer, man muss nur wissen wie.

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Familien- und Gruppenfotos richtig machen

Hotel Walserberg Models

Es war noch nie so einfach von sich und seinen Liebsten Fotos zu machen.

Trotzdem werden für die Wohnung großteils nur Fotos vom Profifotografen eingerahmt und aufgehängt. Mit ein paar einfachen Tipps ist es jedem möglich seine Freunde zu fotografieren. Folgende Dinge sollten wir beachten: Bei stehenden Personen nie zwischen Füßen und Knien abschneiden, sondern immer am Oberschenkel! Bestenfalls die Person nicht in der Mitte, sondern im Bilddrittel (horizontal und vertikal!) positionieren, so dass die Blickrichtung der Person auf die freie Hälfte des Bildes geht. Als Fotografen müssen wir „in die Knie gehen“ und Kind(er) in Augenhöhe fotografieren. Vogel oder Froschperspektive vermeiden. Den Fokuspunkt dürfen wir nicht der Kamera überlassen. Unbedingt achten, dass die Schärfe direkt beim Auge der Person liegt. Jetzt können wir unserer eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Je nachdem ob die „Landschaft“ im Hintergrund interessant oder wichtig ist, entscheiden wir, ob mit Tele (Zoom) fotografiert wird oder nicht. Je mehr Zoom, umso mehr wird die Person zur Geltung kommen und der Hintergrund wird zunehmend unscharf. Gerade im Urlaub möchte man oft die tolle Kulisse dokumentieren. Solche Fotos fotografieren wir deutlich weitwinkliger, also mit keinem oder wenig Zoom und vor allem mit hoher Blende. Blenden ab 11-16 eignen sich nicht nur hervorragend für solche Bilder, sondern auch für Gruppenfotos mit vielen Personen.

Gruppenfotos mit Selbstauslöser: Wie gehen wir hier vor?

Zuerst müssen wir uns ohne Personen für einen schönen Hintergrund entscheiden. Dabei achten wir, dass die Gruppe, die sich gleich vor die Kamera stellt nicht von der Sonne geblendet wird. Profifotos entstehen eigentlich bei Gegenlicht, d.h die Sonne scheint zur Kamera. Ohne zusätzlichen Blitz wird es sehr schwer sein, die passende Belichtung zu finden. Nicht vergessen einen Platz für sich, also den Fotografen im Bild einzuplanen! Den Selbstauslöser betätigen. Natürlich kommt das „perfekte Foto“ nicht direkt aus der Kamera. Ein wenig Bildbearbeitung gehört heutzutage dazu. Bei mir gibt es kein Foto, das nicht bearbeitet wird. In diesem Fall mit Gegenlicht sollte man dunkle Töne ein wenig aufhellen und umgekehrt Gegenlicht von der Sonne ein wenig reduzieren. Damit wird der Hintergrund mit Landschaft und evtl. Wolken mehr betont. Für dieses Foto reicht eine Kamera mit eingebautem Blitz.

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