Schnee soll immer weiß und der Himmel blau sein

RATKO PHOTOGRAPHY Blog

Kamera-Sensoren stoßen auch irgendwann einmal an ihre Grenzen. Natürlich versuchen sie immer das beste herauszuholen, aber es klappt nicht immer zu 100%. Das Problem liegt daran, dass der Schnee einfach zu weiß ist. Also reagiert der Sensor und macht ihn grau. Aber keiner möchte grauen Schnee haben.

Dazu gibt es zwei Alternativen: Im Automatik-Modus die Kamera (Handy) in eine Richtung drehen, wo es nicht so hell ist und diese Belichtung speichern oder den manuellen Modus einschalten, Kamera drehen, wieder zum Schnee und auslösen! Das gleiche passiert mit dem Himmel. Oft muss man sich entscheiden, was richtig belichtet werden soll: Entweder der Himmel oder die Berge. Auch in dem Fall gilt, einen Kompromiss in der Belichtung zu finden, wo beides gut aussieht. Und dann wieder das gleiche: Entweder Belichtung speichern, oder M Modus. Hinterher am PC hat man dann genug Spielraum Lichter und Weiß auf der einen Seite und Schatten und Schwarz auf der anderen Seite so zu korrigieren, dass das Bild perfekt aussieht.

Mittlerweile beherrschen diese Funktionen auch viele moderne Smartphones, falls jemand direkt am Handy Bildbearbeitung machen möchte. Nacht, Sonnenaufgang und -untergang sind high-end Situationen, die beherrscht werden sollen. Da lohnt es sich in jedem Fall – falls die Kamera das unterstützt – RAW zu fotografieren und bei der Bildbearbeitung das Maximum am Spielraum zu erhalten!

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Fotografieren bei wenig Licht

Fotograferen bei wenig Licht

Schwierig aber beherrschbar, definitiv die Königdisziplin!

Auch Berufsfotografen bekommen feuchte Hände, wenn wenig Licht zur Verfügung steht. Mit guter Technik und ein paar Tricks können wir auch gute, vor allem kunstvolle Fotos machen.

Prinzipiell müssen wir entscheiden: Möchte ich mit Kunstlicht mein Motiv ausleuchten oder das Ambiente so dokumentieren wie meine Augen es gerade erleben? Wie die zweite Variante (ohne Blitz) funktioniert, erkläre ich euch in diesem Beitrag.

Zuerst die Technik: Je lichtstärker das Objektiv ist, desto größer ist der Sensor der Kamera und umso mehr Licht kann ich empfangen. Wenn wir aus der Hand fotografieren, ist es unser Ziel, Verwackelungen durch kurze Verschlusszeiten zu verhindern. In der Regel bewältigen nur große Spiegelreflexkameras mit lichtstarken Objektiven diese Aufgabe ohne Kompromisse. Normalsterbliche Kameras und Handys dagegen erhöhen die Sensor-Licht-empfindlichkeit (ISO Wert) und schaffen damit Spielraum für höhere Verschlusszeit. Das Ergebnis sind sehr „verrauschte“ Fotos ohne Kontrast und wenig Farben!

Was müssen wir nun tun, um klasse Fotos ohne teure Ausrüstung bei wenig Licht zu bekommen? Zuerst eine stabile Lage für Arme und Kamera einnehmen. Am besten ein „kleines“ Stativ benutzen oder die Kamera z.B. am Tisch fixieren und den Selbstauslöser einschalten. Blitz in jedem Fall ausschalten! Wenn möglich eine lange Verschlusszeit einstellen (1/30 Sec. oder noch länger). Personen die fotografiert werden bitten, sich nicht zu bewegen damit sie auf dem Bild nicht verschwommen werden. Ihr werdet begeistert sein. Wer eine gleiche Einstellung für Aufnahmen in der Dämmerung (mind. 1 Sec. Verschlusszeit) oder in der Nacht (zwischen 5 Sec. und 30 Sec. Verschlusszeit) probiert, bewegt sich in einer neuen Dimension, das macht Spaß. Habt ihr gewusst, dass die schönsten Aufnahmen in der „Blaustunde“ entstehen? Blaustunde bedeutet: eine Stunde vor und eine Stunde nach Sonnenuntergang. Mit dieser Technik werden eure Urlaub- und Familienfotos nicht mehr gnadenlos gelöscht, sondern bekommen den schönsten Platz in der Wohnung.

Apropos Urlaub: bei Sonnenuntergängen mit Personen im Vordergrund müssen wir in jedem Fall den Blitz einschalten, falls man noch Gesichter erkennen möchte. Ist das Ziel nur noch schwarze Umrisse von den Personen zu bekommen, muss der Blitz ausgeschaltet sein. Es funktioniert also immer, man muss nur wissen wie.

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Familien- und Gruppenfotos richtig machen

Hotel Walserberg Models

Es war noch nie so einfach von sich und seinen Liebsten Fotos zu machen.

Trotzdem werden für die Wohnung großteils nur Fotos vom Profifotografen eingerahmt und aufgehängt. Mit ein paar einfachen Tipps ist es jedem möglich seine Freunde zu fotografieren. Folgende Dinge sollten wir beachten: Bei stehenden Personen nie zwischen Füßen und Knien abschneiden, sondern immer am Oberschenkel! Bestenfalls die Person nicht in der Mitte, sondern im Bilddrittel (horizontal und vertikal!) positionieren, so dass die Blickrichtung der Person auf die freie Hälfte des Bildes geht. Als Fotografen müssen wir „in die Knie gehen“ und Kind(er) in Augenhöhe fotografieren. Vogel oder Froschperspektive vermeiden. Den Fokuspunkt dürfen wir nicht der Kamera überlassen. Unbedingt achten, dass die Schärfe direkt beim Auge der Person liegt. Jetzt können wir unserer eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Je nachdem ob die „Landschaft“ im Hintergrund interessant oder wichtig ist, entscheiden wir, ob mit Tele (Zoom) fotografiert wird oder nicht. Je mehr Zoom, umso mehr wird die Person zur Geltung kommen und der Hintergrund wird zunehmend unscharf. Gerade im Urlaub möchte man oft die tolle Kulisse dokumentieren. Solche Fotos fotografieren wir deutlich weitwinkliger, also mit keinem oder wenig Zoom und vor allem mit hoher Blende. Blenden ab 11-16 eignen sich nicht nur hervorragend für solche Bilder, sondern auch für Gruppenfotos mit vielen Personen.

Gruppenfotos mit Selbstauslöser: Wie gehen wir hier vor?

Zuerst müssen wir uns ohne Personen für einen schönen Hintergrund entscheiden. Dabei achten wir, dass die Gruppe, die sich gleich vor die Kamera stellt nicht von der Sonne geblendet wird. Profifotos entstehen eigentlich bei Gegenlicht, d.h die Sonne scheint zur Kamera. Ohne zusätzlichen Blitz wird es sehr schwer sein, die passende Belichtung zu finden. Nicht vergessen einen Platz für sich, also den Fotografen im Bild einzuplanen! Den Selbstauslöser betätigen. Natürlich kommt das „perfekte Foto“ nicht direkt aus der Kamera. Ein wenig Bildbearbeitung gehört heutzutage dazu. Bei mir gibt es kein Foto, das nicht bearbeitet wird. In diesem Fall mit Gegenlicht sollte man dunkle Töne ein wenig aufhellen und umgekehrt Gegenlicht von der Sonne ein wenig reduzieren. Damit wird der Hintergrund mit Landschaft und evtl. Wolken mehr betont. Für dieses Foto reicht eine Kamera mit eingebautem Blitz.

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Fotografieren mit dem Handy

Fotos mit dem Smartphone machen. Ratgeber

Sehr gute Fotos und Videos mit aktuellen Smartphone’s!

Wir alle haben ein Smartphone, einfache Modelle aber richtige Handy-Fotoapparate, mit denen man fast immer und überall Fotos machen kann. Brauche ich dann noch eine richtige Fotokamera? Es gibt Situationen, wo Handys an ihr Limit kommen und nur noch eine gute oder Profi-Ausrüstung den Moment retten kann. Wenig Licht in Räumen, schnell bewegte Objekte und Gegenlicht sind einige davon. Leider finden viele Partys am Abend, in stimmungsvollen Räumen mit wenig Licht statt. Jeder hat schon mal unter diesen Bedingungen probiert gute Fotos von Freunden oder Selfies zu machen, leider ohne großen Erfolg.

Wenn du jedoch nur private Fotos von dir und deinen Freunden machst, ist ein Smartphone ausreichend. Ich verdiene mein Lebensunterhalt mit fotografieren aber privat benutze ich zu 99% nur noch mein Handy. Ein Handy ist klein und leicht, man hat es immer dabei, es ist immer aufgeladen, und eine Speicherkarte ist immer drin. Wenn man ehrlich ist, was ist wichtiger, exzellente Fotos die nur mit einer „richtigen” Kamera möglich sind, wo der lustige Moment schon verpasst wurde und die Kinder nicht mehr gelacht haben, oder ein leicht überbelichtetes Bild von meinen Liebsten die ich später am PC mit zwei Klicks korrigieren kann. Denk dran, mit Handy kann man mehr als nur knipsen: Durch Perspektive ändern (Vogel oder Froschperspektive) entstehen einmalige Fotos. Versuche bildfüllend zu fotografieren (Qualitätsverlust bei Ausschnitt) und vermeide Fotos wo Personen am Fotorand stehen (Verzerrung der Gesichter). Selbstauslöser, Timelapse oder coole Look’s sind schon auf fast jedem Handy, benutze sie auch!

Ein paar Grundregeln beim Filmen mit dem Handy müssen auch beachtet werden, um tolle Ergebnisse zu erzielen: Hände stabilisieren um Verwackelungen zu vermeiden, immer die Rückkamera vom Handy benutzen, wenig Schwenks und in keinem Fall in Hochformat filmen.

Also nicht zögern, kauf dir lieber ein besseres Handy als zusätzlich eine „billige“ Kamera. Mit dieser Entscheidung wirst du nicht nur eine Fotokamera sparen, sondern bekommst auch eine hervorragende Videokamera dazu. Die Videoqualität vom Smartphone machen dein Handy zur „007” Waffe. Ich bin immer wieder begeistert von den Videos unserer Kinder, die wir im Urlaub gemacht haben.

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